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© scanrail dreamstime.com Markt | 07 Januar 2022

2,28 Millionen Euro Zuwendungsbescheid für RWTH Aachen

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat einen Zuwendungsbescheid des Bundesforschungsministeriums für 2,28 Millionen Euro erhalten. Die Summe fließt in das bis 31. Mai 2024 unterstützte Teilprojekt „FoFeBat2“, in dem sich die Aachener Einrichtung unter anderem mit der Erweiterung bestehender Batteriezellformate und der Digitalisierung von Produktionsprozessen befasst.

Das Vorhaben trage zum Aufbau der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle FFB in Münster bei, deren Technologieentwicklung und Produktionsplanung der RWTH-Lehrstuhl als offizieller Partner begleitet. „Im internationalen Wettbewerb wird es immer wichtiger, Abhängigkeiten von anderen Märkten der Energiespeichertechnologien zu vermeiden und in sämtlichen Prozessschritten eigenständig agieren zu können“, sagt PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Die Fraunhofer FFB in Münster, an deren Entstehung überregional weitere renommierte Forschungseinrichtungen beteiligt sind, soll eine Infrastruktur bieten, mit der Unternehmen und Institute die seriennahe Herstellung neuer Batterien im großen Maßstab erproben, umsetzen und optimieren können. Dies solle den Innovations- und Kommerzialisierungsprozess von Produktionstechnologien für bestehende und künftige Batteriezellformate beschleunigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgabe des RWTH-Lehrstuhls im zweiten Abschnitt des mehrstufigen „FoFeBat“-Projekts ist es, die Zellformate der Fraunhofer FFB zu erweitern und die Gestaltung der Zellformierungstechnik frühzeitig zu ergänzen. Außerdem soll PEM dazu beitragen, die dort noch zu errichtenden Assemblierungsanlagen für prismatischen Hardcase- und Pouch-Zellen zu beschaffen und die Digitalisierung der gesamten Prozesskette voranzutreiben.
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2022.06.21 15:19 V20.6.1-1