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© Intel Markt | 29 Dezember 2021

Italienische Regierung und Intel verhandeln über neue Fabrik

Intel und Italien intensivieren die Gespräche über Investitionen in Höhe von voraussichtlich rund 8 Milliarden Euro für den Bau einer modernen Halbleiter-Packaging-Fabrik. Das haben laut Nachrichtenagentur Reuters zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen mitgeteilt.

Ein Geschäft dieser Größenordnung würde Italien etwa 10 Prozent der insgesamt 80 Milliarden Euro sichern, die das US-Unternehmen in den nächsten zehn Jahren in Europa für Produktionskapazitäten ausgeben will um künftige Engpässe bei Halbleiterchips zu vermeiden. Quellen hatten zuvor gegenüber Reuters erklärt, dass sich die Investitionen in einer Größenordnung von 4 bis 8 Milliarden Euro bewegen. Als Teil dieses Plans habe Deutschland, die größte Volkswirtschaft in der EU, die Nase vorn, wenn es darum geht, die von Intel geplante europäische Megafabrik zu errichten - wenn auch Frankreich im Rennen bleibt, wie es weiter heißt. Wie Intel mitteilt, führt das Unternehmen "konstruktive Investitionsgespräche mit Regierungsvertretern in mehreren EU-Ländern", wollte sich aber nicht speziell zu den Gesprächen mit Italien äußern. „Wir sehen uns durch die vielen Möglichkeiten ermutigt, die digitale Agenda und die 2030-Halbleiterambitionen der EU zu unterstützen. Die Verhandlungen sind noch im Gange und vertraulich, aber wir planen, so bald wie möglich eine Erklärung abzugeben", so das Unternehmen. Bei der geplanten italienischen Fabrik würde es sich um eine moderne Packaging-Fabrik handeln, die innovative Technologien zur Herstellung kompletter Chips einsetzt. Die Verhandlungen seien komplex, und Rom wolle, dass Intel seine Pläne für Italien kläre, bevor es ein Paket mit attraktiven Konditionen schnüre, insbesondere in Bezug auf Arbeitsplätze und Energiekosten, heißt es abschließend.
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