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© joegough dreamstime.com Markt | 21 Dezember 2021

Besi von starken Regenfällen in Malaysia betroffen

Die BE Semiconductor Industries N.V., Hersteller von Montageanlagen für die Halbleiterindustrie, ist von den starken Regenfällen in der Hauptproduktionsstätte in Shah Alam in Malaysia in Mitleidenschaft gezogen worden. Es sei zu einer Überflutung des Montagebodens für Die-Attach-Systeme gekommen, teilt das Unternehmen mit.

Infolgedessen wurde die Endmontage von etwa 60 Die-Attach-Systemen im Wert von etwa 25 Millionen Euro vorübergehend gestoppt. Alle diese Systeme waren für die Auslieferung im vierten Quartal 2021 vorgesehen. Nach Ende der Regenfälle am vergangenen Sonntag sei mit den Sanierungsarbeiten begonnen worden. Verletze habe es nicht gegeben. Besi schließt nicht aus, dass es aufgrund der witterungsbedingten Verzögerungen zu einem Rückgang des erwarteten Umsatzes für das vierte Quartal 2021 um ca. 15 bis 20 Prozent gegenüber Q321 kommen könnte, verglichen mit der vorherigen Prognose eines Rückgangs von 5 bis 15 Prozent. Erste Schätzungen der einmaligen Kosten für Material und Arbeit, die für die Reparatur oder Reproduktion der betroffenen Systeme erforderlich sind, sollen im Bereich von 4 bis 6 Millionen Euro liegen und würden im vierten Quartal 2021 zu Lasten des Ergebnisses verbucht. Besi hat auch bekannt gegeben, dass sich der Auftragseingang im vierten Quartal 2021 auf 180 bis 190 Millionen Euro belaufen wird, gegenüber 157,3 Millionen Euro im vierten Quartal 2020.
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2022.01.20 15:01 V20.1.11-1