Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Zeiss Markt | 17 Dezember 2021

ZEISS verzeichnet Rekordjahr

Die ZEISS Gruppe hat das Geschäftsjahr 2020/21 abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 7,529 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,297 Milliarden Euro). Davon entfielen über 90 Prozent auf Märkte außerhalb von Deutschland.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte mit 1,479 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Höchststand (Vorjahr: 922 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag bei 20 Prozent. Der Auftragseingang wuchs auf 8,974 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,814 Milliarden Euro). „Das Jahr 2021 ist ein ganz besonderes Jahr für ZEISS. Vor 175 Jahren hat Carl Zeiss den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, das heute Technologieführer ist. Dass wir gerade in unserem Jubiläumsjahr erneut Rekordergebnisse erzielt haben, freut uns natürlich ganz besonders“, sagt Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender von ZEISS. „Natürlich gab es den einen oder anderen Nachholeffekt, aber das zweistellige Wachstum aller vier ZEISS Sparten zeigt, dass wir mit unserem ausbalancierten Portfolio und unserer ZEISS Agenda auf dem richtigen Weg sind“. Die Geschäfte der vier ZEISS Sparten haben sich im vergangenen Geschäftsjahr sehr gut entwickelt. Die Sparte Semiconductor Manufacturing Technology konnte im vergangenen Geschäftsjahr erneut ein Rekordergebnis erzielen. Die starke Nachfrage nach innovativen Extreme Ultra Violet (EUV)-Lithographiesystemen und auch nach Deep Ultra Violet (DUV)-Lithographiesystemen hält an. Mit EUV-Technologie hergestellte Chips finden sich in den neuesten Smartphones. Mit der nächsten EUV-Generation, High-NA-EUV, lassen sich künftig noch leistungsfähigere und energieeffizientere Chips zu geringeren Kosten produzieren. Die Sparte Industrial Quality & Research profitierte von der Stabilisierung des Marktes. Das Geschäft mit Mikroskopielösungen entwickelte sich weiter positiv und ist zweistellig gewachsen. Eine erhöhte Nachfrage ist vor allem aus den Bereichen Life Sciences und Electronics zu spüren. Das Geschäft mit Lösungen für die industrielle Qualitätssicherung hat sich erholt. Die Sparte Medical Technology konnte den Umsatz deutlich steigern, trotz einer angespannten Situation innerhalb der Lieferkette. Dabei profitierte die Sparte von einem starken Wachstum wiederkehrender Umsätze wie Verbrauchsmaterialien, Implantaten und Serviceleistungen im Bereich der Ophthalmologie. Auch im Bereich Mikrochirurgie setzte sich die Umsatzerholung weiter fort. Die Sparte Consumer Markets konnte sich weiter von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholen und deutliches Wachstum generieren. Im Bereich Augenoptik trugen besonders Innovationen bei ZEISS Markenbrillengläsern, digitale Produkte und Services sowie die steigende Kaufkraft in Schwellenländern zum Wachstum bei. Dabei bleiben die Rahmenbedingungen für Logistik und Lieferfähigkeit herausfordernd. Besonders in den Regionen Americas und APAC konnte ein deutliches Umsatzwachstum generiert werden. Auch in der Region EMEA war ein Wachstum erkennbar. So habe die globale Aufstellung von ZEISS erneut zur Stabilität beigetragen, schreibt das Unternehmen. „Um auch zukünftig mit Innovationen zu überzeugen, investieren wir auf hohem Niveau weiter in Forschung und Entwicklung und haben wichtige Schritte im Bereich Nachhaltigkeit getätigt“, so Dr. Christian Müller, Finanzvorstand der Carl Zeiss AG. Zum Ende des Geschäftsjahrs beschäftigte ZEISS in seinen Unternehmenseinheiten weltweit 35.375 Mitarbeitende (Vorjahr: 32.201 Mitarbeitende). Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg damit im Vergleich zum 30. September 2020 um 10 Prozent. Die Strategie von ZEISS ist auf langfristige Megatrends wie Digitalisierung, demographischer Wandel oder neue Mobilitätsmuster ausgerichtet. Die sehr guten Ergebnisse des Geschäftsjahrs würden nahe legen, dass alle ZEISS Sparten dauerhaft den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen können. Für das Geschäftsjahr 2021/22 geht ZEISS daher von einem moderat steigenden Umsatz aus, bei einer EBIT-Rendite von weiterhin deutlich über 10 Prozent.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2022.01.19 00:28 V20.1.5-1