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© Siemens Markt | 10 Dezember 2021

Siemens verzichtet auf juristische Auseinandersetzung

Siemens gibt den Versuch auf, den Zuschlag für ein milliardenschweres Schnellzug-Projekt in Großbritannien an die Konkurrenten Alstom und Hitachi auf juristischem Weg noch zu stoppen. Das berichtet die Wirtschaftswoche und beruft sich auf einen Sprecher des Konzerns.

Siemens verzichtet damit auf eine einstweilige Verfügung gegen die Vergabe des Baus von 54 Zügen für die Hochgeschwindigkeitsstrecke „HS2“ vom Londoner Bahnhof Euston nach Birmingham, die später weiter nach Leeds und Manchester geführt werden soll. Wie es in dem Bericht weiter heißt, werde eine Schadenersatzklage weiter verfolgt - über sie dürfte in knapp einem Jahr entschieden werden. Welchen Schadenersatz Siemens geltend mache, sagte der Sprecher nicht. Der britische Verkehrsminister Shapps hatte dem Konsortium aus den Zugherstellern Alstom aus Frankreich und Hitachi aus Japan für umgerechnet 2,35 Milliarden Euro den endgültigen Zuschlag für die „HS2“-Züge und einen zwölfjährigen Wartungsvertrag erteilt. Siemens, das sich auch um den Auftrag beworben hatte, hatte bereits im Vorfeld moniert, dass Hitachi und Alstom sich nicht an die Ausschreibungsbedingungen gehalten und nur deshalb das günstigste Angebot abgegeben hätten. Siemens könne aber, so die Wirtschaftswoche, auf weitere Aufträge in dem Projekt hoffen, beispielsweise bei der Signaltechnik.
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