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© BMBF Hans Joachim Rickel Markt | 30 November 2021

Meilenstein zu Quantencomputern erreicht

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit 40,1 Millionen Euro das Projekt „Quantencomputer-Erweiterung durch Exascale-HPC (Q-Exa). Geführt vom deutsch-finnischen Start-up IQM werde der Forschungsverbund einen Quantencomputer auf der Basis von supraleitenden Schaltkreisen bereitstellen und in das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching integrieren, heißt es von Seiten des Ministeriums.

Anlässlich des Projektstarts sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Ziel sei es, damit selbst in der Lage zu sein, über die Technologie eigenständig zu verfügen und sie weiterzuentwickeln. „Außerdem „schlagen wir mit dem Projekt Q-Exa ein neues vielversprechendes Kapitel auf unserem Weg zum Quantencomputer ‚made in Germany‘ auf“, so die Ministerin. „Die Integration eines Quantencomputers in die Infrastrukturen des Leibniz-Rechenzentrums birgt enormes Potential für Wissenschaft und Wirtschaft. Das Projekt wird dazu beitragen, den Quantencomputer an die Praxis heranzuführen und für Anwender aus Wissenschaft und Industrie konkret nutzbar zu machen“. „Wir freuen uns, zusammen mit starken Industriepartnern ein Quantencomputing-System an das LRZ in Garching zu liefern und gemeinsam die Integration in eine professionelle HPC-Umgebung zu entwickeln. Gemeinsam werden wir hart an europäischen Quantencomputing Lösungen arbeiten und die vielversprechendsten Quantencomputer Ansätze hier in Deutschland entwickeln“, so Jan Goetz, CEO von IQM, bei der Vorstellung des Quantencomputers in München.
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