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© Nvidia Markt | 19 November 2021

Großbritannien ordnet weitere Untersuchung an

Die Ministerin für Digitales, Nadine Dorries, hat die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (Competition & Markets Authority, CMA) angewiesen, die Übernahme von Arm durch Nvidia wegen wettbewerbsrechtlicher und sicherheitspolitischer Bedenken in einer zweiten Stufe eingehend zu prüfen.

„Arm hat einen besonderen Platz in der globalen Technologie-Lieferkette und wir müssen sicherstellen, dass die Auswirkungen dieser Transaktion vollständig berücksichtigt werden. Die CMA wird mir nun aus Gründen des Wettbewerbs und der nationalen Sicherheit Bericht erstatten und mich über die nächsten Schritte beraten", so die Digitalministerin in einer Pressemitteilung. Die CMA werde jetzt die zweite Phase der Untersuchung einleiten, die sowohl den Wettbewerb als auch die nationale Sicherheit abdecke. Sie werde dafür eine Zeitspanne von 24 Wochen haben, die um weitere acht Wochen verlängert werden könne, um diese Untersuchung durchzuführen und dem Digital Secretary einen Abschlussbericht vorzulegen. Der 40-Milliarden-Dollar-Deal hatte in der Branche sofort nach seinem Bekanntwerden heftige Reaktionen ausgelöst. Arm-Mitbegründer Hermann Hauser bezeichnete das Geschäft als Katastrophe und sagte, es sollte blockiert werden. Die Bedenken konzentrierten sich dabei vor allem auf die Unantastbarkeit von Arm’s Open-Licensing Modell, das SoftBank beibehalten hat und es dem Unternehmen somit ermöglichte, seine neutrale Position auf dem Markt zu behalten.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-1