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© manz Design Analysen | 09 November 2021

Manz AG sieht weiter stabile Geschäftsentwicklung

Die Manz AG hat in den ersten neun Monaten 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 163,6 Millionen Euro nach 172,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verzeichnet. Der Rückgang sei einerseits auf die kundenseitig bedingte Unterbrechung der Arbeiten an den Solar-Großprojekten und andererseits auf ein erwartungsgemäß niedrigeres Umsatzniveau im Segment Contract Manufacturing zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ergebnisseitig konnte die Manz AG aufgrund des positiven Einmaleffektes aus dem Verkauf der Anteile an der Talus Manufacturing Ltd. sowie des positiven Ergebnisbeitrags der Segmente Energy Storage und Service eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen belief sich auf 17,7 Millionen Euro (Vorjahr: 17,6 Millionen Euro), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 8,7 Millionen Euro ebenfalls über dem Vorjahreswert von 8,2 Millionen Euro. „In den ersten neun Monaten haben wir sehr unterschiedliche Entwicklungen in unseren jeweiligen Segmenten gesehen. Während insbesondere Solar unsere Geschäftsentwicklung wesentlich belastete, verzeichneten wir im Segment Energy Storage mit einem Umsatzplus von rund 25 Prozent und einem positiven Ergebnisbeitrag einen sehr erfreulichen Trend. Zwar nahm die hohe Geschäftsdynamik aus dem E-Mobility-Bereich im dritten Quartal durch kundenseitige Investitionsverschiebungen temporär leicht ab. Bereits zu Beginn des vierten Quartals nahm der Markt jedoch wieder an Fahrt auf. Mit unseren innovativen und effizienten Produktionsanlagen zur Herstellung aller gängigen Li-Ion Zell- und Modulformate befinden wir uns somit in einer sehr guten Position, um die OEMs und Zulieferer bei der Mobilitätswende zu unterstützen. Wir sind daher auch sehr stolz, dass wir von der BMW Group den Zuschlag für den Aufbau einer Pilotlinie zur Batterieproduktion in Parsdorf erhalten haben“, sagt Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG (Evertiq berichtete). Mit Blick auf die einzelnen Segmente zeigte sich in den ersten neun Monaten 2021 der Solar-Bereich signifikant von der kundenseitig bedingten Unterbrechung der Arbeiten an den CIGS-Projekten in China gekennzeichnet. Das Segment Electronics war in den ersten neun Monaten 2021 durch die positive Nachfrageentwicklung für Produktionsanlagen zur Herstellung von Displays und einer innovativen Verpackungslösung für Mikrochips (Fan-Out Panel Level Packaging) gekennzeichnet. Das Ergebnis wurde jedoch durch Wechselkursveränderungen sowie Herausforderungen bei der Endabnahme eines Projektes für einen Tier1-Automobilzulieferer belastet, welche jedoch zwischenzeitlich gelöst werden konnten. Das Segment Service entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen und lieferte einen entsprechend positiven Ergebnisbeitrag. Auch das Segment Contract Manufacturing konnte, trotz einer erwartet schwächeren Umsatzentwicklung, durch den Ergebniseffekt aus dem Verkauf der Anteile an der Talus Manufacturing Ltd. zum profitablen Resultat der Manz AG beitragen. Im Segment Energy Storage verlangsamte sich die seit Jahresbeginn anhaltende Geschäftsdynamik im dritten Quartal temporär durch Verschiebungen bei Investitionsentscheidungen der Kunden leicht. Der Umsatz entwickelte sich jedoch mit einem Wachstum von 24,3 Prozent in den ersten neun Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sehr positiv. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund der insgesamt positiven Branchenaussichten, vor allem auf dem Markt für Elektromobilität, geht der Vorstand unverändert davon aus, dass die Manz AG 2021 profitabel wachsen wird. Diese Annahme werde zusätzlich durch den Auftragsbestand, der mit 188,4 Millionen Euro auf einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserten Niveau lag (Vorjahr: 177,0 Millionen Euro), untermauert, heißt es abschließend.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-2