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© Continental Design Analysen | 26 Oktober 2021

Continental passt Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 an

Vor dem Hintergrund der andauernden Engpässe bei Halbleiter-Komponenten, den Unsicherheiten in der Lieferkette und bei der Kundennachfrage erwartet Continental, dass sich die globale Produktion von Pkw- und leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2021 in einer Spanne von -1 Prozent und +1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verändern wird. Der Anfang August 2021 veröffentlichte Ausblick des Unternehmens ging noch von einem Wachstum zwischen +8 Prozent und +10 Prozent aus.

Zwischenzeitlich hätten sich die negativen Auswirkungen der Kostensteigerung für wichtige Zulieferungen, einschließlich Elektronik und elektromechanischer Komponenten für Automotive Technologies, Rohmaterialien für Rubber Technologies sowie Energie und Logistik erheblich verstärkt. Nach den neuen Berechnungen werde der Konzernumsatz bei ca. 32,5 bis 33,5 Milliarden Euro (bisher 33,5 bis 34,5 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge bei 5,2 Prozent bis 5,6 Prozent (bisher 6,5 Prozent bis 7 Prozent) erwartet. Für Automotive Technologies erwartet Continental einen Umsatz zwischen rund 14,5 und 15,5 Milliarden Euro (zuvor 16,0 und 16,5 Milliarden Euro) und als Ergebnis der reduzierten Umsatzerwartungen eine bereinigte EBIT-Marge in einer Spanne von rund -2 Prozent bis -2,5 Prozent (zuvor 0,5 Prozent bis 1,0 Prozent). Dieser Ausblick berücksichtigt weiterhin zusätzliche Logistikaufwendungen von rund 200 Millionen Euro im Zusammenhang mit Engpässen bei Halbleiter-Komponenten und geht bei der Höhe der zusätzlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety von etwa 100 bis 150 Millionen Euro aus (zuvor 150 bis 200 Millionen Euro). Der Umsatz des Unternehmensbereichs Rubber Technologies wird zwischen rund 17,2 und 17,5 Milliarden Euro (zuvor 17,2 und 17,8 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 12,3 Prozent und 12,7 Prozent (zuvor 12,5 Prozent und 13,0 Prozent) erwartet. Der Konzernumsatz belief sich auf Basis vorläufiger Daten für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2021 auf 8,041 Milliarden Euro (Q3 2020: 8,679 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge lag bei 5,2 Prozent (Q3 2020: 8,4 Prozent). Der Umsatz von Automotive Technologies belief sich auf 3,477 Milliarden Euro (Q3 2020: 4,132 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge auf -2,3 Prozent (Q3 2020: 1,9 Prozent). Die bereinigte EBIT-Marge wurde positiv durch einen einmaligen Effekt in Höhe von rund 60 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Abspaltung von Vitesco Technologies beeinflusst, während die zusätzlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety bei rund 30 Millionen Euro lagen. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen veränderte sich der Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um -17,3 Prozent. Der Umsatz von Rubber Technologies lag bei 4,385 Milliarden Euro (Q3 2020: 4,333 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge bei 11,3 Prozent.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-2