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Markt | 28 September 2021

Bosch Rexroth stärkt seinen Standort in Ulm

Bosch Rexroth eröffnet sein Kunden- und Innovationszentrum im Science Park Ulm. Der 2019 angekündigte Erweiterungsbau ist fertiggestellt. Mit dem neuen Zentrum intensiviere der Spezialist für Steuerungs- und Antriebstechnik seine technologieübergreifenden Entwicklungsaktivitäten und schaffe ein attraktives Umfeld für Kunden und Mitarbeitende, teilt das Unternehmen mit.

Schwerpunkte seien dabei die Fabrikautomation und die Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen. Die Innovationen würden in enger Zusammenarbeit zwischen Bosch Rexroth, Kunden und Anwendern entstehen. In einer Modellfabrik und auf einem großen Freigelände lassen sich Innovationen erleben, testen und weiterentwickeln. Entwickelt werden vor Ort vor allem Produkte mit hohem Software-Anteil, die eine flexible industrielle Fertigung ermöglichen und die Emissionen mobiler Arbeitsmaschinen reduzieren. Die Entwicklungsteams testen neue Produkte und Lösungen erst virtuell und wandeln die Hauptfunktion dann in ein Minimum Viable Product (MVP) um, also ein Basisprodukt ohne vollständig ausgearbeitete Detailfunktionen. Anhand dessen spricht Bosch Rexroth mit Kunden über reale Einsatzmöglichkeiten der Produktidee. Auf Basis von Kundenrückmeldungen wird das Produkt (MVP) weiterentwickelt und es entsteht ein Prototyp. So fließen fortlaufend Erfahrungswerte von Kunden in die Entwicklung ein. „Durch den stetigen Austausch mit unseren Kunden erkennen wir den Innovationsbedarf zuverlässig und zügig. So wollen wir die Anzahl erfolgreicher Produkteinführungen mindestens verdoppeln und schneller auf den Markt bringen“, so Rolf Najork, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für den Bereich Industrietechnik und Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. Ein fester Bestandteil des Kunden- und Innovationszentrums ist die Modellfabrik. Auf rund 500 Quadratmetern demonstriert Bosch Rexroth die Potenziale einer modularen und hoch digitalisierten Fertigung. Hier kommen auf einem intelligenten Boden beispielsweise autonome Transportsysteme für die Intralogistik, selbstlernende Roboter zur Kommissionierung oder auch automatische Produktionsassistenten mit einer sensorgestützten, virtuellen Schutzfunktion zum Einsatz. Zum Kunden- und Innovationszentrum mit mehr als 8.500 Quadratmetern Gebäudefläche gehört auch der TechPark, ein rund 10.000 Quadratmeter großes Außengelände mit Werkstätten und einer Versuchsfläche für elektrisch angetriebene mobile Arbeitsmaschinen. Im Kunden- und Innovationszentrum sind aktuell rund 200 Mitarbeitende aus 18 Nationen beschäftigt. Bis 2022 soll die Zahl der Mitarbeitenden in Ulm auf 250 anwachsen.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-1