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© Mahle Markt | 14 September 2021

MAHLE gelingt die Kehrtwende

Der Automobilzulieferer MAHLE hat im ersten Halbjahr 2021 Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert. Im Zeitraum von Januar bis Juni 2021 erhöhte sich der Konzernumsatz um 32 Prozent, wechselkursbereinigt um 36 Prozent, auf rund 5,7 Milliarden Euro. Wie der Technologiekonzern mitteilt, sei man damit schneller als der globale Automobilmarkt gewachsen.

Die höchsten Zuwächse verzeichnete der Bereich Elektronik und Mechatronik. Das EBIT lag im ersten Halbjahr bei 201 Millionen Euro, nachdem MAHLE im Vorjahr, auch Corona-bedingt, noch ein Minus verbuchte. Mehrumsatz, Produktivitätssteigerungen sowie zahlreiche Initiativen zur Kostensenkung hätten negative Effekte wie gestiegene Materialpreise ausgeglichen. Auch das Konzernergebnis nach Steuern sei mit 55 Millionen wieder positiv. „Wir haben damit den angestrebten Turnaround erreicht. Die positiven Zahlen belegen, dass wir insgesamt profitabler und effizienter geworden sind,“ sagt Michael Frick, Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung (ad interim) sowie CFO von MAHLE bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Für das zweite Halbjahr geben sich die Stuttgarter vorsichtiger. Angesichts diverser Risiken wie hoher Rohstoffpreise und Halbleiter-Engpässen könne das zweite Halbjahr volatiler werden. Gleichwohl erwartet MAHLE, das Gesamtjahr mit Umsatzwachstum und positivem Ergebnis abzuschließen. „MAHLE hat seine Transformation beschleunigt. Wir werden die bisherigen Erfolge unserer technologischen wie auch strukturellen Neuausrichtung konsequent weiter ausbauen,“ so Frick. Ein Schlüssel dafür seien hohe Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, die rund sechs Prozent vom Umsatz betragen. Mehr als 80 Prozent davon fließen in Zukunftstechnologien und Entwicklungen rund um klimaneutrale Antriebe.
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