Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Latitude 66 Cobalt Oy Markt | 30 August 2021

SunMirror AG vereinbart Übernahme von Latitude 66 Cobalt Oy aus Finnland

Die SunMirror AG setzt ihre Expansionsstrategie auch während der Covid-19-Pandemie fort. Das Unternehmen hat über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft SunMirror Luxembourg S.A. die Übernahme des finnischen Kobaltunternehmens Latitude 66 Cobalt O) vereinbart hat. Der Schwerpunkt des Unternehmens liege auf der Exploration und Erschließung von Minen, heißt es in einer Mitteilung.

Die operative Geschäftstätigkeit des Unternehmens befindet sich in Finnland. Latitude 66 wurde vor vier Jahren gegründet und ist einer der führenden Kobaltexplorer in Europa. Das Unternehmen kontrolliert das größte Explorationspaket eines einzelnen Unternehmens in Finnland mit derzeit mehr als 9.000 Quadratkilometern. Das am weitesten fortgeschrittene Minenerschließungsprojekt von Latitude 66 ist die viertgrößte bekannte Kobaltlagerstätte in der Europäischen Union und die zweitgrößte, die noch nicht abgebaut wird. „Für die europäische Industrie ist es wichtiger denn je, über unabhängige Lieferketten direkten Zugang zu Rohstoffen für Zukunftstechnologien zu haben", erläutert Dr. Heinz Rudolf Kubli, Mitglied des Verwaltungsrats der SunMirror AG, die Bedeutung der Übernahme. „Mit dem Zugang zu hochattraktiven Kobaltprojekten in Finnland kann SunMirror den Bedarf der EU an kritischen Rohstoffen decken und zur Rohstoffsicherheit beitragen“. Der an die Muttergesellschaft zu zahlende Kaufpreis wird sich voraussichtlich auf 45 Millionen Euro belaufen, zahlbar in bar bei Abschluss der Transaktion, sowie auf eine 2-prozentige Nettolizenzgebühr für die zukünftige Produktion. Der Verwaltungsrat von SunMirror und der Verwaltungsrat der Muttergesellschaft haben dem Verkauf von Latitude 66 an SM S.A. bereits zugestimmt. Die bedingte bindende Vereinbarung bezüglich des Erwerbs von Latitude 66 enthält ein alternatives Vollzugsmodell, das SM S.A. die Möglichkeit gibt, vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter Bedingungen, ein Übernahmeangebot für die Muttergesellschaft in Übereinstimmung mit dem geltenden australischen Gesellschaftsrecht zu unterbreiten. Der Abschluss der Übernahme von Latitude 66 oder ein Übernahmeangebot, falls ein solches später von SM S.A. abgegeben wird, erfolgt unter der Bedingung, dass SunMirror eine Kapitalerhöhung über 70 Millionen Euro umsetzt sowie weiteren üblichen Bedingungen. Die aktuelle Ressourcenschätzung für das Projekt "K Camp" von Latitude 66 gemäß der Mineralressourcenklassifizierung JORC beläuft sich auf 16.490 Tonnen Kobalt und 725.000 Unzen Gold. Der durchschnittliche Kobaltgehalt liegt bei 0,064 Prozent und ist damit der höchste der fünf größten bekannten Kobaltressourcen in der EU. Der durchschnittliche Goldgehalt beträgt 2,7 g/t. Finnland ist der größte Veredler von Kobalt und Nickel in Europa und der zweitgrößte von Kobalt der Welt nach China, das einen Marktanteil von rund 80 Prozent hat. Außerdem ist Finnland derzeit das einzige Land in der EU mit Minen, die Kobalt produzieren. Eine komplette europäische Lieferkette für Batterien wird die CO2-Emissionen und andere Emissionen bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen und anderen Batterien erheblich reduzieren. Außerdem werden durch die inländische Versorgung mit wichtigen Batteriemineralien die strategischen und geopolitischen Risiken für europäische Unternehmen deutlich verringert. Mit der Übernahme von Latitude 66 verfügt das Unternehmen, das bereits aussichtsreiche Ressourcenprojekte in Australien betreibt, über ein vielversprechendes Portfolio an Batteriemetallprojekten in den wichtigsten Bergbauregionen der Welt. SunMirror hat sich zum Ziel gesetzt, die europäische Wirtschaft mit Kobalt und anderen Rohstoffen und Metallen wie Lithium aus nachhaltigen, stabilen und rechtssicheren Quellen unter Beachtung der geltenden Gesetze, Vorschriften und ESG-Anforderungen zu versorgen.
Anzeige
Weitere Nachrichten
2021.09.22 15:16 V18.22.22-1