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Design Analysen | 18 August 2021

DMASS meldet starkes Wachstum der Halbleiterumsätze in Q2/2021

Die von COVID-19 verursachte Beeinträchtigung des europäischen Halbleiter-Distributionsmarktes scheint überwunden zu sein. Während Q1 noch negativ war, habe Q2/CY21 dies mehr als kompensieren können und schloss mit einem Wachstum von 25,2 Prozent auf über 2,3 Milliarden Euro kombinierten Vertriebsumsatz aller DMASS-Mitglieder (nur Semi) ab.

„Wie bereits vor einigen Monaten angedeutet, sind die beherrschenden Fragen in diesem Sommer: Woher sollen die Komponenten bezogen werden, um Produktionsstopps bei den Kunden zu vermeiden und wie lange wird die Verknappung dauern? In beiden Fällen sind die Antworten so gut wie offen. Die Vorhersagen über die Dauer des Engpasses reichen von der Zeit nach diesem Sommer bis weit über den Sommer 2022 hinaus. Die Unbekannte ist in diesem Fall nicht die Produktion, da in absehbarer Zeit keine neuen Kapazitäten in Betrieb genommen werden, sondern die Nachfrage von Seiten der Kunden", so Georg Steinberger, Vorsitzender von DMASS. Auf Länder- beziehungsweise Regions-Ebene ist die Gesamtsituation mit zweistelligen Zuwachsraten fast durchgängig positiv - allerdings mit Unterschieden. Während Nord- und Osteuropa, Großbritannien, die Iberische Halbinsel, die Benelux-Länder, Italien, die Türkei und einige kleinere Länder zwischen 28 und 77 Prozent wuchsen, kam Deutschland auf ein Wachstum von 15,1 Prozent, Frankreich auf 19,8, Israel auf 14,7 und Russland auf 7,7 Prozent. Deutschland schloss mit +15,1 Prozent auf 614 Millionen Euro ab, Italien mit +30,4 Prozent auf 212 Millionen Euro, Großbritannien mit 37,3 Prozent auf 167 Millionen Euro, Frankreich mit 19,8 Prozent auf 149 Millionen Euro, Osteuropa mit 44,1 Prozent auf 403 Millionen Euro und Skandinavien mit 28,4 Prozent auf 180 Millionen Euro. „Interessant ist, dass vor allem Frankreich und Deutschland als die großen EU-Länder Schwierigkeiten haben, mit der durchschnittlichen Wachstumsrate mitzuhalten. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass Großbritannien zumindest im Komponentengeschäft überhaupt nicht mit den Brexit-Folgen zu kämpfen hat", so Steinberger. Auf der Ebene der Produktgruppen war die Entwicklung im zweiten Quartal fast durchweg positiv. Wenn es Bereiche gibt, die zu "kämpfen" haben, dann seien das Analog, MOS Micro, Programmable Logic und Other Logic. In absteigender Reihenfolge wuchs der Bereich Discretes um 58 Prozent auf 139 Millionen Euro, Memories um 49 Prozent auf 214 Millionen Euro, Power um 41,6 Prozent auf 282 Millionen Euro, Sensors um 37,9 Prozent auf 66 Millionen Euro, Opto um 33,2 Prozent auf 222 Millionen Euro, Analog um 22,9 Prozent auf 663 Millionen Euro und MOS Micro um 19,9 Prozent auf 463 Millionen Euro. Programmable Logic hingegen sank um 11,8 Prozent auf 114 Millionen Euro und Other Logic um 4 Prozent auf 109 Millionen Euro.
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2021.09.22 15:16 V18.22.22-1