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© Cicor Markt | 18 August 2021

Cicor übertrifft Vorjahresergebnisse und blickt positiv in die Zukunft

Die Cicor Gruppe hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2021 um 7 Prozent auf CHF 116,7 Millionen steigern können (1. Halbjahr 2020: CHF 109,0 Mio.). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte im ersten Semester 2021 deutlich um 63 Prozent zu und erreichte CHF 6,6 Millionen (1. Halbjahr 2020: CHF 4,1 Millionen).

Wie das Unternehmen weiter berichtet, hat Cicor vergleichbare Ergebnisse wie im ersten Halbjahr 2019 erzielt, also vor Beginn der COVID-19-Pandemie. Die anhaltende Verknappung auf dem Markt für Halbleiterbauelemente und andere Vormaterialien stellt auch Cicor vor Herausforderungen und hat im ersten Halbjahr 2021 dafür gesorgt, dass der Umsatz nicht noch weiter gesteigert werden konnte. Aufgrund der langen Prozesslaufzeiten in der Halbleiterproduktion wird mit einer Entspannung der Situation erst um das Jahresende herum gerechnet. Dies bremse einerseits das Umsatzwachstum, andererseits platzierten Kunden längerfristige Aufträge, was neben der deutlichen Erholung der Weltkonjunktur zum um 51 Prozent gestiegenen Auftragseingang von CHF 139,8 Millionen (1. Halbjahr 2020: CHF 92,6 Millionen) geführt hat. Die Book-to-Bill-Rate erreichte 1,20 (1. Halbjahr 2020: 0,85). Sowohl die EBIT-Marge von 5,7 Prozent (1. Halbjahr 2020: 3,7 Prozent) als auch die EBITDA-Marge von 9,9 Prozent (1. Halbjahr 2020: 8,5 Prozent) haben damit nicht nur die Vorjahresergebnisse deutlich übertroffen, sie lagen auch oberhalb der vor der COVID-19-Pandemie im ersten Semester 2019 erzielten operativen Margen. Die Verdreifachung des Nettoergebnisses auf CHF 5,2 Millionen beziehungsweise 4,4 Prozent vom Umsatz (1. Halbjahr 2020: CHF 1,7 Millionen, 1,5 Prozent vom Umsatz) beruhe hauptsächlich auf den guten operativen Ergebnissen. Daneben habe auch die vorteilhafte Entwicklung des Euro zum Schweizerfranken im Berichtszeitraum beigetragen. Der freie Cashflow im ersten Semester 2021 war mit CHF –1,8 Millionen negativ (1. Halbjahr 2020: CHF 0,7 Millionen). Die AMS Division erzielte im ersten Halbjahr 2021 einen kaum veränderten Umsatz von CHF 28,1 Millionen (1. Halbjahr 2020: CHF 28,0 Millionen). Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT ist um 17 Prozent auf CHF 2,9 Millionen gestiegen (1. Halbjahr 2020: CHF 2,5 Millionen). Der Umsatz der ES Division habe sich trotz des Gegenwindes durch die Komponentenverknappung im ersten Semester 2021 um 9,3 Prozent auf CHF 89,1 Millionen (1. Halbjahr 2020: CHF 81,5 Millionen) erholt. Das EBIT konnte im ersten Halbjahr 2021 auf CHF 4,6 Millionen (1. Halbjahr 2020: CHF 2,2 Millionen) mehr als verdoppelt werden und hat damit sogar das Vorkrisenniveau übertroffen. Die EBIT-Marge erreichte 5,2 Prozent (1. Halbjahr 2020: 2,8 Prozent). Aufgrund der deutlich gestiegenen Kundennachfrage, die sich im sehr hohen Auftragseingang der vergangenen Monate widerspiegelt, rechnet Cicor mit einer Fortsetzung des Umsatzwachstums im Vergleich zum Vorjahr, das jedoch durch die aktuelle weltweite Materialverknappung auch in der zweiten Jahreshälfte noch gebremst werden dürfte. Für das gesamte Jahr 2021 wird ein Umsatz in der Bandbreite von CHF 230 bis CHF 240 Millionen erwartet, entsprechend einem hohen einstelligen prozentualen Wachstum gegenüber 2020. Die operative Ergebnismarge auf Stufe EBIT wird in einer Bandbreite von 5 bis 6 Prozent erwartet (100 CHF = 92,62 Euro/Stand 16.8.2021)
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