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© Manz AG Markt | 11 August 2021

Manz AG zeigt im ersten Halbjahr 2021 positive Ergebnisentwicklung

Die Manz AG hat im ersten Halbjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 114,4 Millionen Euro erzielt. Der Rückgang um 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei im Wesentlichen auf die kundenseitig bedingte Unterbrechung der Arbeiten an den CIGS-Projekten im Segment Solar und einem erwartungsgemäß niedrigeren Umsatzniveau im Segment Contract Manufacturing zurückzuführen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Insgesamt verzeichnete die Manz AG im Verlauf des ersten Halbjahrs 2021 eine zunehmende Dynamik im operativen Geschäft. Der Umsatz im zweiten Quartal betrug 63,5 Millionen Euro (Vorjahr: 62,7 Millionen Euro) nach 50,9 Millionen Euro in den ersten drei Monaten 2021 (Vorjahr: 61,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen belief sich auf 18,1 Millionen Euro (Vorjahr: 12,1 Millionen Euro), die EBITDA-Marge lag bei 15,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich auf 12,3 Millionen Euro (Vorjahr: 5,7 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von 10,4 Prozent entspricht. „Die Mobilitätswende nimmt rasant an Fahrt auf. Die Automobilindustrie befindet sich deshalb aktuell in einem fundamentalen Wandel. Immer mehr führende Hersteller haben das klare Ziel kommuniziert, den Verbrennungsmotor in den nächsten fünf bis zehn Jahren komplett aus der Produktpalette zu verbannen. Dadurch werden die benötigten Batterie- und Produktionskapazitäten rasant ansteigen. Als Hightech-Maschinenbauer mit innovativen und effizienten Produktionsanlagen zur Herstellung aller gängigen Li-Ion Zell- und Modulformate werden wir hiervon in den kommenden Jahren profitieren. Dies zeigt sich auch im ersten Halbjahr 2021 am weiter steigenden Interesse an unseren Lösungen, was sich in einer anhaltend guten Auftragslage und einer erfreulichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment Energy Storage widerspiegelt“, sagt Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG. Mit Blick auf die einzelnen Segmente zeigte sich im ersten Halbjahr 2021 der Solar-Bereich signifikant von der kundenseitig bedingten Unterbrechung der Arbeiten an den CIGS-Projekten in China gekennzeichnet. Das Segment Electronics spiegelte im zweiten Quartal die zunehmenden Geschäftsaktivitäten für Display- und FOPLP-Produktionsanlagen in Asien sowie den Projektfortschritt bei Montagelösungen für Zellkontaktierungssysteme wider. Das Segment Service entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen. Das Segment Contract Manufacturing konnte, auch durch den Ergebniseffekt in Höhe von rund 14 Millionen Euro aus dem Verkauf der Anteile an der Talus Manufacturing Ltd. im ersten Quartal, deutlich zum profitablen Resultat beitragen. Dynamisch zeigte sich die Entwicklung des Segments Energy Storage, wenngleich es noch zu Verschiebungen bei Investitionsentscheidungen der Kunden in das zweite Halbjahr 2021 kam. Durch die im April geschlossene Kooperation mit der GROB-WERKE GmbH & Co.KG verbessern sich die Geschäftsaussichten beider Unternehmen für Produktionslösungen für Lithium-Ionen-Batteriezellen und -module für die Elektromobilität weiter. Den Erfolg der konsequenten Ausrichtung der Manz AG im Bereich Energy Storage unterstreicht darüber hinaus die ebenfalls im April erhaltene Förderung der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie im Rahmen der wichtigen Vorhaben von gemeinsamen europäischem Interesse („IPCEI"). Dank der guten Auftragslage und den sehr positiven Aussichten auf dem Markt für Elektromobilität zeigt sich der Vorstand der Manz AG optimistisch für die weitere Geschäftsentwicklung des laufenden Geschäftsjahrs und darüber hinaus. Über alle Segmente betrug der Auftragseingang 124,2 Millionen Euro (Vorjahr: 124,2 Millionen Euro). Der Auftragsbestand lag mit einem Wert von 191,1 Millionen Euro auf einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserten Niveau (Vorjahr: 167,5 Millionen Euro).
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2021.09.20 15:21 V18.22.20-1