Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Max Automation Markt | 09 August 2021

MAX Automation mit starkem Auftragseingang im 1. Halbjahr 2021

Der Auftragseingang der MAX Gruppe ist nach dem stark Corona-bedingten Rückgang im Vorjahr im ersten Halbjahr 2021 um 27,2 Prozent auf 169,8 Millionen Euro (H1 2020: 133,4 Millionen Euro) gestiegen. Dabei sei der Auftragseingang im Segment Process Technologies (+34,7 Prozent) insbesondere von Projekten in der Dosiertechnik und dem Heißnieten getragen worden, heißt es in einer Analyse der MAX Automation.

Das Segment Environmental Technologies (+47,4 Prozent) profitierte demnach von Nachholeffekten im Bereich Wood/Biomass sowie gestiegenen Ölpreisen im Bereich Recycling/Waste. Wachstumstreiber im Segment Evolving Technologies (+50,1 Prozent) war neben der Medizintechnik die Verpackungsautomation. Der Auftragseingang im Non-Core (-62,9 Prozent) sank planmäßig als Folge der IWM-Geschäftsaufgaben. Insgesamt erhöhte sich der Auftragsbestand der MAX Gruppe um 30,3 Prozent auf 234,6 Millionen Euro (30. Juni 2020: 179,8 Euro). Die Umsatzerlöse der MAX Gruppe lagen im ersten Halbjahr 2021 mit 144,2 Euro um 5,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (H1 2020: 152,1 Millionen Euro). Ursächlich dafür sind im Wesentlichen die eingestellten Geschäftsaktivitäten im Non-Core sowie gegenüber Plan verschobene Projektfortschritte. Process Technologies verzeichnete trotz Verzögerungen bei Materiallieferungen und Endabnahmen von Projekten einen Umsatzanstieg von 4,0 Prozent auf 26,1 Millionen Euro (H1 2020: 25,1 Millionen Euro). Im Segment Environmental Technologies machten sich die niedrigeren Auftragseingänge in Q4 2020 sowie eine schwächere Umsatzentwicklung in den USA in Q1 2021 in einem Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 53,0 Millionen Euro bemerkbar (H1 2020: 56,2 Millionen Euro). Der Umsatz des Segments Evolving Technologies konnte ein Plus von 3,3 Prozent auf 55,5 Millionen Euro erzielen (H1 2020: 53,8 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse des Segments Non-Core sanken planmäßig im Wesentlichen bedingt durch die Geschäftsaufgabe der IWM-Gesellschaften um 39,8 Prozent (H1 2020: 17,7 Millionen Euro). Die MAX Gruppe konnte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in H1 2021 auf 6,0 Millionen Euro (H1 2020: 0,5 Millionen Euro) steigern. Höhere Erträge aus Serviceprojekten und Kosteneinsparungen führten im Segment Process Technologies zu einer Steigerung des EBITDA um 16,3 Prozent auf 3,4 Millionen Euro (H1 2020: 3,0 Millionen Euro). Environmental Technologies verzeichnete infolge der geringeren Umsatzerlöse im ersten Halbjahr einen geringen Rückgang des EBITDA von 4,5 Prozent auf 6,1 Millionen Euro (H1 2020: 6,4 Millionen Euro). Das EBITDA im Segment Evolving Technologies ging um 58,8 Prozent auf 1,9 Millionen Euro (H1 2020: 4,7 Millionen Euro) zurück. Im Segment Non-Core konnte das EBITDA auf -1,1 Millionen Euro verbessert werden (H1 2020: -8,8 Millionen Euro). Der operative Cashflow der MAX Gruppe konnte auf 9,8 Millionen Euro (30. Juni 2020: -14,3 Millionen Euro) verbessert werden, was vor allem an hohen Anzahlungen in den Segmenten Environmental Technologies und Evolving Technologies lag. Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 34,3 Prozent auf 81,0 Millionen Euro (30. Juni 2020: 123,4 Millionen Euro). Der Finanzmittelbestand stieg um 10,3 Prozent auf 35,5 Millionen Euro (30. Juni 2020: 32,2 Millionen Euro). „Die verbesserte Geschäftsentwicklung unserer Beteiligungen im ersten Halbjahr stimmt uns positiv für den weiteren Geschäftsverlauf. Von der Erholung in vielen unserer Absatzmärkte konnten unsere gut positionierten Tochterunternehmen mit steigenden Auftragseingängen profitieren. Die hohen Anzahlungen unterstreichen das Vertrauen der Kunden. Außerdem kommen wir bei der Abarbeitung der Problembereiche planmäßig voran. Alles in allem: wir sind gut unterwegs“, sagt Dr. Christian Diekmann, geschäftsführender Direktor und CEO/CFO der MAX Automation SE. Trotz Erholung sei aber noch nicht von einem stabilen gesamtwirtschaftlichen Umfeld auszugehen. Durch erneut negative Entwicklungen der Pandemie, aber auch durch die angespannte Situation in den Lieferketten, könnte der wirtschaftliche Aufschwung an Fahrt verlieren. Für ihre Beteiligungen erwartet die MAX Automation in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs 2021, dass sie sich auch in diesem dynamischen Umfeld weiterhin behaupten kann. Unter der Annahme, dass die konjunkturelle Entwicklung nicht schwächer ausfällt als vom Management angenommen, rechnen die geschäftsführenden Direktoren für die Gruppe für das Gesamtjahr 2021 unverändert mit stark steigenden Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahreswert von 307,0 Millionen Euro sowie einem starken Anstieg des operativen Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zu 5,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Anzeige
Weitere Nachrichten
2021.09.22 15:16 V18.22.22-2