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Komponenten | 18 Juni 2021

UPDATED: Großbrand in chinesischer Polysiliziumanlage

Hoshine Silicon Industry, ein chinesischer Hersteller von hochreinem Polysilizium, wurde als das Unternehmen genannt, bei dem eine Polysiliziumanlage in Shihezi City, Xinjiang, China, "explodierte".

Aktualisiert; Juni 18, 2021 11:04
ANM. D. REDAKTION_ Daqo New Energy wurde irrtümlich als Eigentümer der Fabrik genannt. Nun wurde von offizieller Seite bestätigt, dass die Anlage dem Unternehmen Hoshine Silicon Industry gehört.
Mehrere Posts auf Twitter berichten, dass sich die Explosion am 8. Juni gegen Mittag in einer Polysiliziumfabrik in Shihezi ereignet hat. Hoshine Silicon Industry betreibt eine Polysiliziumanlage in Shihezi, Xinjiang. In einer Mitteilung an die Shanghai Stock Exchange erklärte das Unternehmen, dass eine Vor-Ort-Inspektion wurde durchgeführt, und die Schadstoffe sich hauptsächlich auf Feinstaub beschränken. Es sei kein giftiges oder schädliches Gas ausgetreten. Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Abteilungen für Umweltschutz die Luftqualität weiterhin überwachen würden, um sicherzustellen, dass keine sekundären Katastrophen auftreten. Polysilizium wird sowohl in der Solar-PV-Industrie als auch in der Halbleiterindustrie eingesetzt – letztere kämpft bekannlich seit einiger Zeit mit der Verknappung von Rohstoffen. Die Explosion wird den Druck wahrscheinlich noch erhöhen.
Die chinesische Region Xinjiang beherbergt mehrere wichtige Produktionsstätten, die in die Polysilizium-Lieferkette integriert sind, da die Region 40% des weltweiten Polysiliziums liefert. Dazu gehören Hoshine und andere Hersteller von fertigem Polysilizium wie Daqo New Energy, GCL-Poly Energy Holdings, East Hope Group und Xinte Energy.
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