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© IC Insights Komponenten | 12 Mai 2021

CMOS-Bildsensoren gewinnen wieder an Stärke

Laut einem Bericht des Marktforschers IC Insights werden die wirtschaftliche Erholung nach der Covid-19-Pandemie, neue 5G-Smartphones, industrielle Bildverarbeitung und eingebettete Kameras den Umsatz bei CMOS-Bildsensoren auf ein hohes Niveau steigen lassen.

Der Höhenflug des Markt für CMOS-Bildsensoren wurde 2020 scharf ausgebremst. Die Covid-19 Pandemie senkte das Umsatzwachstum in dieser Produktkategorie im vergangenen Jahr (2020) auf 3%. Im Vergleich dazu, das durchschnittliche, jähreliche Umsatzwachstum lag – seit 2010 – bei rund 16%. Der Marktforscher prognostiziert, dass der Umsatz bei CMOS-Bildsensoren im Jahr 2021 wieder stark wachsen wird und um 19% auf USD 22,8 Milliarden steigen wird. Marktriese Sony warnte im 2Q/2020, dass sich das Geschäft – hauptsächlich aufgrund eines Rückgangs des weltweiten Smartphone-Umsatzes – verschlechtern würde. Bis Ende 2020 konnte das Unternehmen beim Umsatz mit CMOS-Bildsensoren einen winzigen Anstieg von 0,3% auf fast USD 8,3 Milliarden für das gesamte Jahr vermelden. Das Jahr 2020 wurde für Sony, und den Geschäftsbereich CMOS-Bildsensoren, das schlechteste Jahr (seit 2006 die CMOS-Technologie den CCDs den Rang ablief). Da die Weltwirtschaft im Jahr 2021 voraussichtlich wieder an Fahrt gewinnen wird und mehr Digitalkameras entwickelt werden, wird der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren voraussichtlich um eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 12,0% steigen. Zudem werde – so der Bericht – der Bereich Automotive der am schnellsten wachsende Anwendungsbereich für CMOS-Bildsensoren. Der Umsatz werde – mit einer CAGR von rund 33,8% – bis 2025 auf rund USD 5,1 Milliarden ansteigen. Darauf folgen Medical & Science (mit einer CAGR von 26,4% auf rund USD 1,8 Mrd.); Security (ein CAGR von 23,2% auf rund USD 3,2 Mrd.); und Industrial, einschließlich Roboter und Internet der Dinge (mit einer CAGR von 21,8% auf rund USD 3,5 Mrd.). Der Umsatz im Bereich Smartphones wird voraussichtlich bis 2025 um 20,3% auf USD 15,7 Milliarden steigen und damit knapp die Hälfte des Gesamtmarktes auf sich vereinen.
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2021.09.20 15:21 V18.22.20-2