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© manz Markt | 28 April 2021

Manz AG erhält offiziellen Förderbescheid über EUR 70 Mio.

Die Manz AG hat durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Landeswirtschaftsministerium Baden-Württemberg den offiziellen Bescheid für eine Förderung in Höhe von rund 70 Mio. EUR erhalten.

Die Vergabe erfolgt im Rahmen der wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse ("IPCEI") zur Förderung von Forschung und Innovation in der Batterie-Wertschöpfungskette. Insgesamt werden Projekte von elf deutschen Unternehmen unterstützt, wobei der Manz AG als Maschinenbauer eine zentrale Rolle zufällt. Mit dem als "European Battery Innovation (EuBatIn)" bezeichneten Vorhaben, werden zwölf EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren insgesamt bis zu 2,9 Mrd. EUR an Finanzmitteln für Unternehmen in den jeweiligen Ländern bereitstellen. Auch die Manz Italy wird mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gefördert. Die "European Battery Innovation" ist ein ehrgeiziges Projekt mit dem Ziel neue Technologien und Verfahren zu entwickeln, die weit über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen und große Verbesserungen hinsichtlich Leistung, Sicherheit und Umweltschutz ermöglichen werden. Das Projekt deckt die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette ab, von der Gewinnung von Rohstoffen, über die Entwicklung und Fertigung von Batteriezellen und -modulen bis hin zum Recycling und zur Entsorgung in einer Kreislaufwirtschaft. Damit trägt das Vorhaben dazu bei, eine Industrie zu stärken, die für die Zukunft Europas, vor allem mit Blick auf saubere und emissionsarme Mobilität, von strategischer Bedeutung ist, heisst es in einer Unternehmensmeldung. Martin Drasch, CEO der Manz AG, kommentiert: "Die offizielle Vergabe der EuBatIn-Förderungen ist eine immense Chance für Europa, Deutschland und die Manz AG. Wirtschaft und Politik sind nun in der einmaligen Lage, in Europa eine wettbewerbsfähige Batterieindustrie aufzubauen. Durch unsere übergreifenden Kompetenzen in zahlreichen relevanten Bereichen fungiert die Manz AG dabei als wichtiges Bindeglied im europäischen Batteriemarkt. Manz ist einer der wenigen europäischen Maschinenbauer, der bereits umfangreiche Erfahrungen im Bereich der gesamten Wertschöpfungskette der Lithium-Ionen-Batterieproduktion hat. Mit unserem Projekt ,Lithium-Batteriefabrik der Zukunft' beabsichtigen wir, hocheffiziente Maschinen und Prozesse zur vollautomatisierten Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation zu entwickeln. Entsprechend sind wir auch stolz, dass wir einen wichtigen Anteil an der Weiterentwicklung dieser Schlüsselindustrie in Europa haben werden." Um einen wirksamen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Batterieindustrie in Europa leisten zu können, erhält die Manz AG am Standort Reutlingen in den kommenden sechs Jahren eine Förderung von rund 70 Mio. EUR für Entwicklungsprojekte. Förderungen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich wurden auch für den Standort in Italien zugesagt. Von dem zu erwartenden Marktpotenzial von mehreren Milliarden Euro im Bereich der Zellassemblierung soll zukünftig ein signifikanter Teil durch den europäischen Maschinenbau abgedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zum einen die Prozesskosten durch innovative Verfahren und den Einsatz von Industrie-4.0-Techniken gesenkt. Zum anderen wird durch eine hohe Produktivität und Energieeffizienz sowie optimierten Material- und Platzbedarf die Nachhaltigkeit der Batterieproduktion wesentlich gesteigert. Um die Fertigung von Varianten und multiplen Formaten mit geringem Aufwand zu ermöglichen, soll die Batteriefertigung der Zukunft darüber hinaus modular und flexibel sein.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-2