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© Infineon Technologies AG Komponenten | 16 März 2021

Infineons Expansionspläne bringen neue Arbeitsplätze nach Dresden

Der deutsche Chiphersteller Infineon will in den kommenden Jahren ca. EUR 1,1 Milliarde in seinen Standort in Dresden investieren.

Zudem wolle man auch weitere Mitarbeiter einstellen; rund 100 weitere Stellen sind angedacht. Das würde die Belegschaftszahlen am Standort – bis Ende 2021 – auf 2900 anheben, heisst es in einem Bericht des Magazins Oiger. „Unsere Kapazitäten sind jetzt schon zu fast 100 Prozent ausgelastet“, erklärte Thomas Morgenstern, Standort-Geschäftsführer, die Hintergründe. Die Nachfrage für die Halbleiter aus Dresden sei groß. Viele Aufträge kämen aus dem Automobilsektor, der früh aus der Coronakrise wieder hochgefahren sei und für seine neuen Elektroautos mehr Leistungselektronik als früher brauche. Daher sei ein Ausbau der Produktionskapazitäten speziell für diese Marktsegmente in den bereits existierenden Fabrikmodulen für EUR 1,1 Milliarden geplant. Andererseits erwägt die Infineon-Führung aber auch, auf dem Werkgelände ein viertes Fabrikmodul für rund EUR 1,3 Milliarden zu errichten. Es soll sich auf Leistungselektronik fokussieren. Ob und in welchem Umfang dieses vierte Fabrikmodul in Dresden-Klotzsche realisiert wird, hänge aber von der Marktlage und von staatlichen Subventionszusagen ab. “Ein Beihilfeanteil von 25 Prozent oder mehr wäre notwendig“, so der zweite Standort-Geschäftsführer Raik Brettschneider, in dem Oiger-Interview. Eine entsprechende Ideenskizze habe Infineon Dresden nun für das jüngste Mikroelektronik-Förderprogramm „Wichtige Projekte von gemeinsamem europäischen Interesse – 2“ (Ipcei 2) bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eingereicht. Parallel dazu bemühe sich das Unternehmen auch um IPCEI-2-Zuschüsse für die geplanten Erweiterungen in den bereits gebauten Fabrikmodulen. “Das ist korrekt. Wir planen einen Ausbau der bestehenden Produktionskapazitäten in Dresden in Höhe von circa 1,1 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren”, erklärt Firmensprecher Gregor Rodehüser auf Anfage von Evertiq. “Ob darüber hinaus ein viertes Fabrikmodul realisiert wird, ist nicht entschieden. Der Bau eines neuen Fabrikmoduls in Dresden wird als eine von mehreren möglichen Optionen geprüft, wenn sich der Markt weiter entsprechend der Wachstumsaussichten positiv entwickelt.”
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