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© Schukat electronic Vertriebs GmbH Komponenten | 17 Februar 2021

Schukat: Umsatzwachstum trotz Krisenjahr, Pläne für 2021

Trotz Krisenjahr hat Schukat electronic das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzwachstum von 2 Mio. Euro auf 106 Mio. Euro abschließen können. 2021 erwartet der Distributor derzeit mit gemischten Prognosen.

Wenngleich Schukat ein leichtes Umsatz-Plus im Vergleich zum Vorjahr generieren konnte, hatte der Distributor im vergangenen Jahr mit einigen Herausforderungen zu kämpfen: Insbesondere bei der Beschaffung der passiven Bauelemente aus europäischen und globalen Fertigungsstätten gab es über das gesamte erste Halbjahr 2020 hinaus Probleme. So haben sich geplante Investitionen der Kunden in neue Projekte durch Corona teils stark verzögert oder wurden komplett verschoben. Dieser Trend wird mit dem neuen Lockdown Ende 2020/Anfang 2021 weiter anhalten. Nicht nur durch die Verzögerungen in der Transportkette rechnet Schukat gerade im Bereich Bauteile mit steigenden Lieferzeiten. Einige Produktbereiche scheinen zudem auf eine Allokationssituation zuzusteuern. Ab einem gewissen Punkt wirkt sich diese Entwicklung auch zunehmend auf die Preise aus. Kunden sollten daher ihre Bedarfe möglichst frühzeitig bestellen und für einen längeren Zeitraum im Voraus planen. Intern brachte die Corona-Situation ebenfalls Veränderungen mit sich – das Unternehmen priorisierte die Gesundheit der Mitarbeiter und stellte seine Abläufe soweit möglich auf langfristige Homeoffice-Lösungen um. Pläne für 2021 Für 2021 hofft Schukat auf eine Beruhigung der Lage im Laufe des Jahres und damit auf einen positiveren Geschäftsabschluss zu 2020. Im Rahmen des Ausbaus des digitalen Leistungsangebots treibt der Distributor die Zusammenarbeit mit den BOM-Softwareanbietern weiter voran. Dieser Service wurde Ende letzten Jahres gestartet, um Kunden einen schnelleren digitalen Zugriff via API-Schnittstelle auf die Preis- und Bestandsinformationen des Distributors in Echtzeit zu geben. Erste kundeneigene Entwicklungen wurden bereits umgesetzt. Auch die Konsolidierung aller Produktdaten durch die Implementierung einer PIM-Software befindet sich aktuell in Arbeit, um unter anderem den anhaltenden Ausbau des Portfolios an Herstellern und Produkten noch stärker zu forcieren. Die Entwicklung hin zu digitalen Messen und Konzepten beobachtet der Distributor derzeit mit Interesse.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-1