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© SMIC Komponenten | 16 Februar 2021

SMIC kann angesichts von Engpässen und Sanktionen nicht mit Nachfrage mithalten

Der chinesische Halbleiterhersteller kann selbst bei 'voll ausgelasteten' Anlagen nicht schnell genug arbeiten, um mit der Kundennachfrage nach bestimmten ausgereiften Technologien Schritt zu halten.

Selbst wenn die SMIC-Anlagen mehrere Quartale lang voll ausgelastet sind, hat das Unternehmen Schwierigkeiten, die Nachfrage zu befriedigen, sagte Zhao Haijun, Co-CEO von Chinas größtem Chiphersteller, während einer Telefonkonferenz zu den jüngsten Quartalsergebnissen. Laut dem Co-CEO werden externe Sanktionen weiterhin das Umsatzwachstum des Unternehmens beeinflussen. SMIC versucht seit einiger Zeit, seine Produktionskapazitäten in China auszubauen. Die von der Trump-Regierung verhängten Sanktionen für US-Unternehmen, die SMIC mit Ausrüstung und Technologie beliefern, haben diesem Bestreben vorerst ein Ende gesetzt. Man arbeite jedoch weiter an einer Lösung. Berichten zufolge befindet sich das Unternehmen weiterhin in Gesprächen mit Lieferanten und der US-Regierung in der Hoffnung, Lizenzen zu erhalten, die es SMIC ermöglichen würden, Maschinen zu erwerben und die Produktion anzukurbeln. SMIC hat bereits angekündigt, die Produktionskapazität in seiner 12-Zoll-Fabrik um 10'000 Wafer pro Monat und in seiner 8-Zoll-Fabrik um 45'000 Wafer pro Monat erweitern zu wollen. Die Planung hierfür hat jedoch aufgrund der Sanktionen und Schwierigkeiten bei der Anschaffung von Ausrüstung einige Rückschläge hinnehmen müssen. Laut Zhao werden die meisten fehlenden Maschinen erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 vorhanden sein - was bedeutet, dass die Erweiterung nicht viel zum Umsatz des Unternehmens im Jahr 2021 beitragen könne.
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2021.11.29 22:48 V19.2.0-1