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© Sensirion AG Komponenten | 16 Dezember 2020

Sensirion nimmt an Serie-A-Finanzierungsrunde von MaxWell Biosystems teil

Sensirion Holding AG gibt bekannt, dass sie Teil einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von CHF 4 Mio. von MaxWell Biosystems AG, ein 2016 gegründetes Spin-off der ETH Zürich, ist, um die Produktion der Verbrauchsmaterialien, sogenannter Multiwell Mikroelektroden Platten, weiter zu industrialisieren und zu skalieren.

Eine solche Skalierung wird es den Kunden von MaxWell Biosystems in der pharmazeutischen Industrie ermöglichen, funktionelle Wirkstoff-Screenings mit einem höheren Durchsatz durchzuführen und letztendlich dazu beitragen, die Entwicklung von Medikamenten, die auf das Gehirn abzielen, zu beschleunigen. Diese Serie A wurde zusammen mit der Sensirion Holding AG und anderen bestehenden Aktionären und Business Angels abgeschlossen. Mit dieser Finanzierungsrunde begrüsst MaxWell Biosystems Dr. Matthias Streiff, Sensor Innovation bei Sensirion, als neues Mitglied des Verwaltungsrats. Die MaxWell Biosystems AG entwickelt und vertreibt Zellbildgebungssysteme, die es Wissenschaftlern in der Pharmaindustrie und im akademischen Bereich ermöglichen, die Funktion von neuronalen Netzwerken in einer Schale aufzudecken. Mit diesen Systemen können Anwender die Entwicklung von Medikamenten, die auf das Gehirn abzielen, beschleunigen und das Verständnis für die Funktion des Gehirns vorantreiben. Das Herzstück der Technologie von MaxWell Biosystems ist ein speziell entwickelter Mikrosensor, ein hochauflösendes Mikroelektroden Array, mit Tausenden von winzigen Elektroden, die gleichzeitig die kleinen elektrischen Signale der neuronalen Zellen erfassen. Dieser Sensor wurde von MaxWell Biosystems und der ETH Zürich entwickelt und wird in CMOS-Technologie hergestellt. Sensirion und MaxWell Biosystems haben eine lange gemeinsame Geschichte, die bis zu ihren Ursprüngen in den Forschungsgruppen von Prof. Henry Baltes und Prof. Andreas Hierlemann am Physical Electronics Laboratory und später am Bio Engineering Laboratory der ETH Zürich zurückreicht. Bald nach der Ausgliederung von Sensirion aus dem Physical Electronics Laboratory zur Kommerzialisierung von Gasfluss- und Feuchtigkeits-Mikrosensoren verlagerte sich der Fokus des Labors auf chemische und Biosensoren. CMOS-basierte "Neuro-chips" wurden seit 2001 an der ETH Zürich entwickelt, und werden seit 2016 von MaxWell Biosystems kommerziell angeboten. Aufbauend auf der gemeinsamen Herkunft und Geschichte und mit dieser Finanzierungsrunde verstärken MaxWell Biosystems und Sensirion nun ihre Zusammenarbeit und streben eine langfristige Partnerschaft an. Sensirions tiefgreifende Expertise in der Verpackung und Verkapselung von Mikrosensoren für die Massenfertigung stellt einen enormen Mehrwert für diese Partnerschaft dar und wird einen wichtigen Schritt für das Ziel von MaxWell Biosystems darstellen, die Produktion ihrer Multiwell-Mikroelektroden-Platten zu skalieren, um die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen. Jan Müller, CTO und Präsident des Verwaltungsrates von MaxWell Biosystems, sagt: "Ich fühle mich sehr geehrt, die verstärkte Partnerschaft mit Sensirion bekannt zu geben. Ich freue mich sehr, Dr. Matthias Streiff als neues Mitglied des Verwaltungsrats bei MaxWell Biosystems begrüssen zu dürfen. Mit seiner breiten Expertise in der industriellen Mikrosensorik bin ich mir sicher, dass er unsere Technologiestrategie massgeblich mitgestalten wird. Mit dieser Partnerschaft sind wir nun einen grossen Schritt näher daran, unseren Kunden einen drastisch erhöhten experimentellen Durchsatz zu ermöglichen, was sehr wichtig ist, um eine hohe statistische Signifikanz zu erreichen und gleichzeitig Zeit und Aufwand zu reduzieren. Ich freue mich sehr auf diese nächste Phase." Matthias Streiff, Sensor Innovation bei Sensirion, kommentiert: "Ich freue mich sehr, MaxWell Biosystems auf ihrem Weg zum funktionalen Wirkstoffscreening im Hochdurchsatz unterstützen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Sensirions Mitgliedschaft im Verwaltungsrat nicht nur dazu beitragen können, die Skalierung der Produktionskapazitäten von MaxWell Biosystems zu beschleunigen, sondern durch unsere strategische Führung auch wichtige kommerzielle Erkenntnisse liefern können. Wir sehen diesen nächsten Schritt als eine natürliche Fortsetzung unserer langfristigen Partnerschaft."
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2021.04.15 09:56 V18.15.43-2