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© Aixtron Design Analysen | 30 Oktober 2020

AIXTRON geht in den Jahresendspurt

Die AIXTRON SE ist erfolgreich ins zweite Halbjahr 2020 gestartet. Vor allem die hohe Nachfrage aus den Anwendungsmärkten Galliumnitrid-Leistungselektronik und Lasertechnik für optische Datenübertragung und für 3D-Sensorik hätten eine starke Geschäftsentwicklung im dritten Quartal ermöglicht, so eine Mitteilung des Unternehmens.

Die AIXTRON SE, die zu den führenden Anbietern von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie zählt, hat vom 1. Januar bis zum 30. September Aufträge im Volumen von 209,3 Millionen Euro akquiriert. Damit hat der Spezialanlagenhersteller das Auftragsvolumen des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 39 Prozent kräftig gesteigert. Mit Neuaufträgen in Höhe von 70,8 Millionen Euro konnte AIXTRON im dritten Quartal das starke Vorquartal (69,6 Millionen Euro) sogar noch leicht um 2 Prozent übertreffen. Der Auftragsbestand lag am Ende der ersten neun Monate (30. September) mit 164,1 Millionen Euro sogar um 51 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresstand. Im dritten Quartal wuchs der Bestand an Aufträgen im Vergleich zum Vorquartal um 5 Prozent. In den ersten drei Quartalen 2020 erzielte AIXTRON Umsatzerlöse (inklusive Service und Ersatzteilen) von insgesamt 161,1 Millionen Euro, die 13 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert liegen. Im dritten Quartal stiegen die Umsatzerlöse im Quartalsvergleich erneut und wuchsen um 14 Prozent auf 64,1 Millionen Euro. Die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hatte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2020 lediglich einen begrenzten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. AIXTRON hatte frühzeitig präventive Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ergriffen und diese im dritten Quartal verstärkt. Der Betrieb bei AIXTRON sei durch den Verlauf der Pandemie weiterhin nicht nennenswert beeinträchtigt. Der Spezialanlagenhersteller für die Halbleiterindustrie erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen Bruttogewinn in Höhe von 63,3 Millionen Euro (Vorjahr 74,7 Millionen Euro), was einer Bruttomarge von 39 Prozent (Vorjahr 40 Prozent) entspricht. Im dritten Quartal lag der Bruttogewinn bei 25,8 Millionen Euro, die Bruttomarge erreichte wieder 40 Prozent. Durch die im Vergleich zum Vorquartal erneut gestiegenen Umsätze und etwas geringere Betriebskosten konnte AIXTRON das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2020 auf 8,2 Millionen Euro mehr als verdoppeln (plus 148 Prozent). Trotz der Verbesserung im dritten Quartal lag das Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten mit 10,3 Millionen Euro noch um 58 Prozent unter dem des entsprechenden Vorjahrszeitraums. Die deutliche Verbesserung des EBIT im dritten Quartal hat sich auch in der Entwicklung der EBIT-Marge positiv gezeigt. Der Spezialanlagenhersteller konnte die EBIT-Marge im dritten Quartal von 6 auf 13 Prozent mehr als verdoppeln. Im Neunmonatsvergleich liegt die EBIT-Marge mit 6 Prozent hinter der des Vergleichszeitraums (13 Prozent). Entsprechend hat sich der Nettogewinn des dritten Quartals in Höhe von 7,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorquartal mehr als verdoppelt (Vorquartal 3,3 Millionen Euro). Über die ersten neun Monate betrachtet liegt der Nettogewinn mit 9,6 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert (20,2 Millionen Euro). Die weiterhin hohe Finanzstärke von AIXTRON zeigt die hohe Eigenkapitalquote von 82 Prozent. Der Free Cashflow lag in den ersten neun Monaten 2020 insbesondere wegen geplant höherer Lagerbestände zur Vorbereitung von Lieferungen im vierten Quartal bei -3,3 Millionen Euro nach -2,4 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 und der internen Einschätzung der Nachfrageentwicklung bestätigt der Vorstand die bestehende Jahresprognose und konkretisiert diese. Der Vorstand erwartet einen Auftragseingang in Höhe von 270 bis 300 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse sollen rund 260 bis 280 Millionen Euro erreichen. Bei der Bruttomarge wird ein Wert von unverändert rund 40 und bei der EBIT-Marge von 10 bis 15 Prozent prognostiziert. „Wir sind im Jahresendspurt. Die Geschäftsentwicklung von AIXTRON im dritten Quartal hat gezeigt, dass sich die Nachfrage nach unseren innovativen Depositionsanlagen weiter auf hohem Niveau bewegt. Nicht nur unsere Umsatzerlöse sollten im Schlussquartal weiter dynamisch wachsen, sondern entsprechend auch die Gewinne", sagt Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON SE.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-1