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© Gajus Dreamstime Markt | 15 Oktober 2020

IG Metall sieht bei Microtherm-Rettung noch Handlungsbedarf

Nach Angaben der IG Metall Pforzheim ist die Rettung von Microtherm noch nicht in trockenen Tüchern. Bis zu einer endgültigen Übernahme durch die Prettl Gruppe gebe es noch einige Hürden.

Es sei unbestritten, dass die Teilübernahme der insolventen Firma Microtherm in Coronazeiten eine außergewöhnliche Leistung ist, so der Sprecher der IG Metall Pforzheim, Arno Rastetter. Beim Unternehmen mit weltweit rund 200 Mitarbeitern das Sensor-Lösungen für Thermoregelungen in unterschiedlichen Branchen von Automotive bis Waschmaschinen und Kraftwerken herstellt, gäbe es bei einer Übernahme durch die Prettl Gruppe auch Verlierer. Dazu gehöre der überwiegende Teil der Beschäftigten in der Produktion in Pforzheim Würm, so Rastetter. Nach dem Erwerberkonzept sollen vor allem dort Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Die IG Metall spricht von rund 20 der 57 Beschäftigten, darunter viele, die unter den tariflichen Alterskündigungsschutz fallen. Ob diese tatsächlich bereit sind in eine Transfergesellschaft zu wechseln, stehe längst noch nicht fest. Kritik der Arbeitnehmervertreter gäbe es auch an dem geplanten Outsourcing von Versand und Logistik. Hier will die IG Metall noch nachbessern. Weiter will die IG Metall die Bindung an die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie für die Beschäftigten, die in Pforzheim an Prettl übergehen sollen, erhalten. Zuvor hatte der Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme mitgeteilt, dass die Prettl Unternehmensgruppe im Rahmen eines Asset Deals den kompletten Geschäftsbetrieb der Microtherm GmbH in Pforzheim sowie die Tochtergesellschaften in Tschechien, China und Indien übernehme (Evertiq berichtete).
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