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© dmitriy shironosov dreamstime.com Markt | 24 September 2020

Osram und Continental wollen Geschäft des Joint Ventures in Mutterunternehmen zurückzuführen

Osram und Continental planen gemeinsam das Geschäft ihres Joint Ventures für intelligente Automobilbeleuchtungssysteme Osram Continental neu für die Zukunft aufzustellen. In den kommenden Monaten werden die beiden Mutterhäuser darüber verhandeln, die eingebrachten Geschäfte herauszulösen und in die jeweiligen Unternehmen zu überführen, haben die Unternehmen mitgeteilt.

Mit dem Schritt begegnen Osram und Continental dem eingetrübten Marktumfeld, das durch die Corona-Krise zusätzlich belastet wird und sich anders als erwartet entwickelt hat. Die Entscheidung über eine mögliche Rückführung steht unter Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Gremien bei Continental. Die Unternehmen planen, den Kunden in der Automobilindustrie in einer künftigen Zusammenarbeit verbunden zu bleiben, heißt es weiter. Die industriellen Aspekte, die zur Gründung der gemeinsamen Firma geführt haben, seien weiterhin gültig. Neue Lichtlösungen würden auch in der Zukunft das enge Zusammenwirken von Elektronik, Softwarefunktionalität und modernen LED-Lichtquellen benötigen. Dies konnte durch die Umfänge des akquirierten Neugeschäftes in den vergangenen zwei Jahren bestätigt werden. Um die sich daraus ergebenden Innovationen und Projekte zeitgerecht in Serie zu bringen, werden beiden Konzerne gemeinsam die Kontinuität der Projektumsetzung und die dazu erforderlichen Kompetenzen für ihre Automobilkunden sicherstellen. Bestehende Kundenbeziehungen würden unberührt bleiben, erteilte Aufträge und eingegangene Verpflichtungen erfüllt. Das Joint Venture Osram Continental beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter an 14 Standorten weltweit. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde 2018 gegründet, um intelligente Lichtsysteme für Automobile voranzutreiben.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2