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© alexey utemov dreamstime.com Markt | 18 September 2020

MAHLE forciert strukturellen Konzernumbau

MAHLE forciert seinen strukturellen Konzernumbau. Bereits im vergangenen Jahr hatte MAHLE vor dem Hintergrund des technologischen Wandels in der Automobilindustrie und eines anspruchsvollen Marktumfeldes umfassende Kostenspar- und Restrukturierungsprogramme eingeleitet.

Durch die massiven Einbrüche der internationalen Märkte und die anhaltend niedrigen Kundenabrufe als Folge der Corona-Pandemie habe sich der Handlungsdruck nochmals deutlich verschärft, teilt das Unternehmen mit. MAHLE prognostiziert eine Rückkehr der Fahrzeugmärkte zum Vorkrisen-Niveau erst in mehreren Jahren. Zugleich bleibe das Vorantreiben der technologischen Transformation unerlässlich. Daher hat MAHLE seine Geschäftseinheiten, Regionen und Standorte eingehend bewertet und globale Überkapazitäten von 7.600 Stellen ermittelt. Der Konzern tritt nun in die Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern ein, um die Anpassungsmaßnahmen zu beraten und deren Umsetzung zu planen. „Wir haben es aktuell mit einer Krise zu tun, wie wir sie noch nicht erlebt haben“, sagt Dr. Jörg Stratmann, CEO und Vorsitzender der MAHLE Konzern-Geschäftsführung. „Trotz der damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen müssen wir unsere Zukunftsthemen in der Transformation weiter vorantreiben und investieren, um mit dem richtigen Know-how und Portfolio weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade jetzt ist es daher wichtig, unsere Anstrengungen zur Kostensenkung konsequent fortzusetzen und unsere strategischen Ziele noch stärker in den Fokus zu nehmen. Die bereits umgesetzten Kapazitätsanpassungen werden nicht ausreichen.“
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2