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© Lilium Markt | 14 September 2020

Nordrhein-Westfalen soll Knotenpunkt für Flugtaxis werden

Das Technologie-Unternehmen Lilium und die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn haben bekannt gegeben, dass beide Flughäfen auf Basis jeweiliger Absichtserklärungen mit Lilium prüfen, wie sie zu Knotenpunkten eines nordrhein-westfälischen Flugtaxi-Netzwerks werden können. Lilium plant, als erstes Unternehmen in den kommerziellen Betrieb zu gehen und treibt deshalb die Umsetzungsplanung mit einer Vielzahl von Partnern voran.

„Wir befinden uns gerade im Genehmigungsverfahren mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit“, sagt CEO und Co-Gründer Daniel Wiegand. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in mehreren Regionen bis 2025 als neuer Verkehrsträger etabliert sein werden. Nordrhein-Westfalen ist bestens aufgestellt, eine dieser Regionen zu werden.“ Die beiden Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn seien als internationale Verkehrsknotenpunkte mit sehr guten Anbindungen an Luft-, Bahn- und Straßenverkehr ein idealer Ausgangspunkt für die Entwicklung einer vernetzten Mobilität, die auch Flugtaxis mit einbezieht. „Was heute noch wie Science-Fiction klingt, kann schon bald Realität sein. Im Bundesland mit dem höchsten Mobilitätsbedarf sind schlaue Ideen für eine bessere Mobilität immer willkommen. Wir brauchen alle Verkehrsträger, um den Menschen in der Summe ein überzeugendes vielfältiges Mobilitätsangebot zu machen“, sagt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Ich freue mich sehr, dass wir unser innovatives Airline-Angebot nach Nordrhein-Westfalen bringen“, ergänzt Lilium-Geschäftsführer Dr. Remo Gerber. „Wir werden einen bezahlbaren Service für jedermann anbieten mit Zeitersparnissen für alle Reisenden im Herzen Europas.“ In nur 30 Minuten sollen Städte wie Aachen, Bielefeld, Münster und Siegen im Elektro-Jet mit einem Piloten und vier Passagieren voll elektrisch und emissionsfrei erreichbar sein.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-1