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© alexey utemov dreamstime.com Markt | 14 September 2020

Neuausrichtung bei MAN SE und MAN Truck & Bus SE hat massiven Stellenabbau zur Folge

Die Vorstände der MAN SE, an der die TRATON SE eine Beteiligung in Höhe von rund 94,36 Prozent hält, und der MAN Truck & Bus SE, haben die Eckpunkte einer umfassenden Neuausrichtung der MAN Truck & Bus SE beschlossen. Mit dieser Neuausrichtung wird für das Jahr 2023 eine operative Umsatzrendite von 8 Prozent angestrebt.

Mit diesem Maßnahmenpaket sei geplant, eine Ergebnisverbesserung von etwa 1,8 Milliarden Euro zu erzielen. Diese beabsichtigte Neuausrichtung werde allerdings eine grundlegende Restrukturierung des MAN Truck & Bus-Geschäfts in allen Bereichen, einschließlich einer Neuaufstellung des Entwicklungs- und Produktionsnetzwerks erfordern. Dies beinhalte auch einen massiven Stellenabbau, heißt es in einer Mitteilung. Die derzeitigen Überlegungen umfassen den Abbau von bis zu 9.500 Stellen in Deutschland und Österreich sowie weltweit über alle Unternehmensbereiche hinweg. In diesem Zusammenhang sind auch teilweise Verlagerungen von Entwicklungs- und Produktionsprozessen an andere Standorte geplant. Damit stehen auch der Produktionsstandort Steyr sowie die Betriebe in Plauen und Wittlich zur Disposition. Für die geplanten Personalmaßnahmen erwarten die Vorstände der MAN SE und der MAN Truck & Bus SE derzeit einen Restrukturierungsaufwand in einem mittleren bis oberen dreistelligen Millionenbereich. Der Vorstand der MAN Truck & Bus SE werde zeitnah in Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern über die Neuausrichtung eintreten. Der Gesamtaufwand für die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens sei vom Ergebnis dieser Verhandlungen abhängig, heißt es abschließend.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-1