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© Jakub Jirsak Dreamstime.com Design Analysen | 28 August 2020

Funkwerk-Konzern profitiert im ersten Halbjahr 2020 von laufenden Projekten

Der Funkwerk-Konzern hat sich im ersten Halbjahr 2020 bezüglich Umsatz und Betriebsergebnis sehr gut entwickelt, obwohl der Geschäftsverlauf von coronabedingten Einflüssen geprägt war. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Insbesondere von März bis Mai habe die Pandemie zu erheblichen Störungen bei den logistischen Abläufen und der Arbeit auf den Baustellen geführt. Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,2 Prozent auf 46,3 Millionen Euro (Vorjahr: 40,9 Millionen Euro), wobei Funkwerk überwiegend von bereits vor Beginn der Corona-Krise laufenden Projekten profitierte. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Halbjahresvergleich konzernweit von 5,4 Millionen Euro auf 7,5 Millionen Euro, woraus sich eine EBIT-Marge von 16,1 Prozent (Vorjahr: 13,2 Prozent) errechnet. Nach Steuern wurde ein Periodenüberschuss in Höhe von 5,7 Millionen Euro ausgewiesen (Vorjahr: 4,8 Millionen Euro). Da die Aufträge im Investitionsgütermarkt, in dem der Funkwerk-Konzern tätig ist, von langen Vorlauf- und Umsetzungsphasen geprägt sind, gab es hier bisher keine größeren Beeinträchtigungen. Der Auftragseingang, der sich im Funkwerk-Konzern bis Ende Juni auf 48,1 Millionen Euro belief (Vorjahr: 53,5 Millionen Euro), blieb rund 10 Prozent hinter dem außergewöhnlich guten Vorjahreswert zurück. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 betrug 78,2 Millionen Euro (Vorjahr: 82,9 Millionen Euro). Durch die positive Ergebnisentwicklung konnte die Vermögens- und Finanzlage von Funkwerk weiter gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote lag zur Jahresmitte bei 50,3 Prozent nach 46,8 Prozent am Jahresende 2019. Die liquiden Mittel erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2020 von 37,6 Millionen Euro auf 40,4 Millionen Euro. Welche mittel- bis langfristigen Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie auf die Konjunktur und auch den Funkwerk-Konzern haben werde, sei aktuell nicht abschätzbar. Bisher belasten insbesondere Projekt- und Terminverschiebungen sowie Reisebeschränkungen das operative Geschäft. Auch Installationen und Serviceeinsätze vor Ort seien deutlich erschwert. Ob sich die seit Juni in einigen Ländern spürbaren Erholungstendenzen fortsetzen, wie schnell die Rückstände aufgeholt werden können, wann der Höhepunkt der Krise erreicht sein wird und wie die Regierungen jeweils auf die Krise reagieren, lasse sich nicht verlässlich vorhersagen, sodass die Planungsgrundlage vor allem hinsichtlich der stark volatilen Situation außerhalb Deutschlands momentan mit höherer Unsicherheit als gewöhnlich behaftet sei. Auf Basis der guten Auftragslage und der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr geht Funkwerk derzeit davon aus, dass im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzniveau von 93 Millionen Euro bis 97 Millionen Euro im Konzern erreicht wird (2019: 94,8 Millionen Euro). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) könne voraussichtlich auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden (2019: 16,3 Millionen Euro), sofern sich die Pandemielage nicht deutlich verschlechtere und es zu keinen weiteren Einschränkungen komme.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-2