Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Jakub Jirsak Dreamstime.com Design Analysen | 24 August 2020

Voltabox-Bilanz durch Corona-Pandemie getrübt

Die Voltabox AG hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2019 sowie den Bericht für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht. Angesichts der weiterhin eingeschränkten Visibilität als Konsequenz der COVID-19-Pandemie hat die Gesellschaft einen Ausblick in Form einer Umsatzbandbreite gegeben.

Nach einer rückläufigen Umsatzentwicklung in 2019 infolge von unerwarteten Projektverschiebungen nutzt der Vorstand das laufende, durch die Corona-Pandemie geprägte Geschäftsjahr für eine Restrukturierung und Ausrichtung des Konzerns auf die angestrebte Weiterentwicklung der Marktposition. Voltabox habe im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich eine Refokussierung der Geschäftsaktivitäten durchführen können, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Ausgelöst wurden die umfassenden Maßnahmen durch Projektverschiebungen und eine durch einen Lieferausfall bedingte Produktionsunterbrechung. Die Folge der Planungsabweichung war eine stark gebremste Umsatzentwicklung bei einer gleichzeitigen Unterdeckung der Fixkosten. Ein im Geschäftsjahr 2019 eingeleitetes Maßnahmenpaket zur Optimierung der Kostenstruktur wirkte dem erfolgreich entgegen und hat einen nachhaltigen positiven Effekt auf die operative Effizienz des Konzerns. „Mit Blick auf die externen Schocks für unsere Planung infolge der Projektverschiebungen, die unser Geschäft im vergangenen Jahr bestimmten, haben wir frühzeitig signalisiert, dass unser Fokus dem Geschäftsjahr 2020 gilt. Die Corona-Pandemie bedeutete jedoch einen extremen Einschnitt für die gesamte Wirtschaft. Unser Projektgeschäft war hiervon in besonderem Maße getroffen", sagt Jürgen Pampel, CEO der Voltabox AG. „Dementsprechend haben wir unsere Prognose für das laufende Jahr frühzeitig zurückgezogen. Durch die sorgfältige Einarbeitung der Auswirkungen der Pandemie auf unser Geschäft, durch die transparente Veröffentlichung eines Worst Case-Umsatzszenarios sowie durch unsere bereinigte Bilanz möchten wir der Öffentlichkeit und damit dem Kapitalmarkt ein möglichst valides Bild geben, wie sich die aktuelle Situation auf das operative Geschäft von Voltabox auswirkt“. Das EBIT liegt infolge der umfassenden Anpassungen von Vermögenswerten bei -107,6 Millionen Euro, die EBIT-Marge bereinigt um einmalige Wertberichtigungen bei -15,0 Prozent. Das erste Quartal habe infolge von Auswirkungen der Corona-Pandemie erwartungsgemäß unter Plan gelegen mit einem Umsatz von 2,8 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von -220,6 Prozent. Das Unternehmen erwartet einen Aufwärtstrend im zweiten Quartal. „Voltabox war im Geschäftsjahr 2019 mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die in der Summe dazu geführt haben, dass die operative Entwicklung in 2019 enttäuschend war", sagt Patrick Zabel, CFO der Voltabox AG. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie haben sich die Geschäftsaussichten für den Voltabox-Konzern für das laufende Jahr deutlich eingetrübt. Mit einem erwarteten Konzernumsatz von 25 bis 45 Millionen Euro und einer Konzern-EBITDA-Marge von höchstens -6 Prozent betrachtet die Gesellschaft das laufende Geschäftsjahr als außerordentlich. Das Jahr 2020 wird daher als Übergang für eine Rückkehr zu einem nachhaltigen Wachstum bei entsprechender Profitabilität in den kommenden Jahren gewertet. Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem bedingt durch die COVID-19-Pandemie leicht negativen Free Cashflow aus.
Anzeige
Weitere Nachrichten
2020.11.27 15:37 V18.13.10-1