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© U blox Design Analysen | 24 August 2020

u-blox veröffentlicht Halbjahresergebnisse 2020

u-blox hat die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2020 bekannt gegeben. Im ersten Halbjahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von CHF 174,0 Millionen, ein EBIT (bereinigt) von CHF 13,2 Millionen und ein EBITDA (bereinigt) von CHF 24,1 Millionen.

Der Umsatz war dabei in allen Regionen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode niedriger, was die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie widerspiegelt. Insbesondere im Automobil-Endmarkt und in bestimmten Industriesektoren wurde die Nachfrage erheblich beeinträchtigt. Der schwächere USD/CHF-Wechselkurs habe einen negativen Einfluss von -3.1 Prozent gehabt, heißt es in einer Pressemitteilung. In der Region APAC verringerten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2020 um -2 Prozent auf CHF 70,1 Millionen, gegenüber CHF 71,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Während die Umsätze von der stetigen Entwicklung und Einführung von 5G-Netzen, dem Hochfahren von neuen Automobilkunden und der Nachfrage nach Drohnen profitierten, wurden diese positive Entwicklungen durch die rückläufige Nachfrage aus bestimmten Bereichen des Automobilmarktes und auch verschiedener Telematikanwendungen, die in der Industrie und für Konsumgüter eingesetzt werden, zunichte gemacht. Der Umsatz in der Region EMEA ging von CHF 61,6 Millionen im ersten Halbjahr 2019 auf CHF 51,7 Millionen im ersten Halbjahr 2020 zurück (-16 Prozent), was auf Rückgänge in den breiteren Automobil- und Mobilitäts-Endmärkten zurückzuführen sei. Automobil-OEMs erlebten aufgrund der Pandemie längere Betriebsstillstände, und die Mobilitätsmärkte, in denen Anwendungen vor allem für gemeinsam genutzte Dienste wie Roller und E-Bikes verwendet werden, waren von COVID-19 besonders betroffen. Zu den Bereichen mit Umsatzwachstum in der Region EMEA gehörten IoT-Anwendungen für intelligente Städte, die vor allem durch die Nachfrage von Kommunalverwaltungen angetrieben wurden. Darüber hinaus gab es eine solide Nachfrage nach Fahrerassistenz- und Kassiergeräte-Anwendungen. Die Einnahmen aus der Region AMEC waren ebenfalls rückläufig, von CHF 56,6 Millionen im ersten Halbjahr 2019 auf CHF 48,9 Millionen im ersten Halbjahr 2020 (-14 Prozent). Die rückläufige Nachfrage bei allgemeinen Konsumgüteranwendungen und Flottenmanagement-Kunden waren die Hauptgründe für den Umsatzrückgang. Der Einbruch wurde durch die im Jahresvergleich gestiegene Nachfrage bei Anwendungen der Industrieautomation, wie beispielsweise Messtechnik, sowie bei Fitnessanwendungen teilweise ausgeglichen. Der bereinigte Bruttogewinn sank um -7,8 Prozent auf CHF 79,3 Millionen im ersten Halbjahr 2020 von CHF 86,1 Millionen im H1 2019, was zu einer bereinigten Bruttogewinnmarge von 45,6 Prozent führte (H1 2019: 45,2 Prozent). Die höhere bereinigte Bruttomarge ist auf den günstigeren Produktmix im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen. Die F&E-Ausgaben (bereinigt) blieben mit CHF 39,5 Millionen im ersten Halbjahr 2020 stabil, verglichen mit CHF 39,8 Millionen im gleichen Zeitraum 2019. Aufgrund der aktuellen Marktbedingungen vor allem in der Automobilindustrie, Änderungen in den Erwartungen des Geschäftsplans und der Neuausrichtung verschiedener Entwicklungsprogramme verbuchte u-blox in der ersten Jahreshälfte eine Wertberichtigung von CHF 74,1 Millionen. Der Reingewinn (bereinigt) vor Minderheitsanteilen betrug CHF 4,7 Millionen gegenüber CHF 13,6 Millionen im Vorjahr. „Nach einem soliden ersten Quartal wurde unser Geschäft zunehmend von der COVID-19-Pandemie und ihren noch nie dagewesenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft beeinflusst. Insbesondere in der Region EMEA und in Nord- und Südamerika erlebten wir einen Nachfragerückgang, vor allem im Automobil-Endmarkt und in bestimmten Industriemärkten wie Telematik und intelligente Mobilität, da Produktions- und Geschäftsschliessungen den Absatz an Kunden in diesen Sektoren beeinträchtigten. In der Region APAC, wo der erste Ausbruch stattfand und sich die Wirtschaft dementsprechend früher wieder öffnete, gingen die Umsätze im Jahresvergleich weniger stark zurück. Der Auf- und Ausbau der 5G-Netze in China und Korea, Drohnenanwendungen und das Hochfahren von neuen Anwendungen im Automobilbereich trieben die Nachfrage nach unseren Produkten in dieser Region an. Wir sind ermutigt durch die in APAC beobachteten Trends, und da sich Unternehmen und Gesellschaften in EMEA und AMEC wieder öffnen, erwarten wir ähnliche Entwicklungen in diesen Regionen“, so Thomas Seiler, Chief Executive Officer von u-blox. „Wir sind nach wie vor zuversichtlich in Bezug auf die unserem Geschäft zugrunde liegenden Wachstumstreiber, insbesondere die Erweiterung von drahtloser Kommunikationstechnik im Auto und die Ausweitung des industriellen IoT. Jedoch ist es schwierig, kurzfristig vorherzusagen, wie schnell und stark sich die Wirtschaft in unseren Regionen erholen wird. Aus diesem Grund ziehen wir unsere am 13. März 2020 gemachten Aussagen zum Geschäftsjahr 2020 sowie die mittelfristige Prognose zurück“.
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2020.12.02 12:20 V18.13.17-2