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© alexey utemov dreamstime.com Markt | 24 August 2020

Auto-Entwickler Segula will zahlreiche Stellen abbauen

Wegen der Corona-Krise will der Auto-Entwickler Segula in Deutschland rund 300 von seinen 1.100 Stellen abbauen. Die weitaus meisten würden die Standorte Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen betreffen, die das französische Unternehmen im vergangenen Jahr vom Autobauer Opel übernommen hatte. Entsprechende Informationen der "Mainzer Allgemeinen Zeitung" bestätigte auch eine Unternehmenssprecherin.

Mehr als 700 Beschäftigte der PSA -Tochter Opel waren mit einem Kündigungsschutz bis in den Sommer 2023 zu Segula gewechselt. Es hatte erhebliche Proteste der IG Metall gegen die Ausgründung von Entwicklungslaboren und dem Testgelände in Dudenhofen gegeben. Das Unternehmen sollte Teile der Entwicklungsaufgaben für Opel erledigen und zunehmend Aufträge anderer Hersteller und Zulieferer einholen. Einschließlich des ersten Quartals sei die Geschäftsentwicklung nach Plan verlaufen, sagt Segula-Chef Martin Lange. „Die Corona-Pandemie hat uns ab April zugesetzt, denn bereits beauftragte Projekte wurden zeitlich nach hinten geschoben oder gekürzt. Zudem ist das Auftragsvolumen von Drittkunden nicht wie geplant eingetroffen." Die in einer Mitarbeiterbotschaft genannten 300 Stellen nannte die Sprecherin eine Rechengröße. Man prüfe sämtliche Optionen.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-1