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© sensirion Design Analysen | 24 August 2020

Sensirion präsentiert neue Halbjahres-Geschäftszahlen

Sensirion blickt auf ein besonderes erstes Halbjahr 2020 zurück. Ein Halbjahr, dass durch drei wesentliche Faktoren geprägt worden sei, heißt es in einer Pressemitteilung.

Erstens seien die Ramp-ups der kürzlich eingeführten Produktfamilien der PM2.5- und CO2-Sensoren stärker als erwartet ausgefallen. Zweitens habe das bestehende Geschäft mit Feuchte- sowie Gas- und Flüssigkeitsflusssensoren im Automobilbereich nach einem starken ersten Quartal COVID-19-bedingte Abschwächungen gezeigt, während sich die anderen Märkte (Industrial, Medical und Consumer) bis Mitte Jahr als ziemlich robust erwiesen hätten. Drittens habe COVID-19 zu einem Sondereffekt in Form einer weltweit erhöhten Nachfrage nach Gasflusssensoren für Beatmungsgeräte geführt. Der konsolidierte Umsatz lag bei CHF 113,7 Millionen, die Bruttomarge war mit 54,7 Prozent stabil, und die bereinigte EBITDA-Marge erreichte 19,7 Prozent. Auf mittel- und langfristige Sicht gesehen, seien die Wachstumsperspektiven wegen der bestehenden Markttrends, der starken Technologiebasis und der Produktepipeline unverändert gut. Auch ohne den einmaligen COVID-19-Sondereffekt auf die Beatmungsgerätesensoren zeigt das erste Halbjahr ein gutes Wachstum von +10,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der operative Cashflow betrug CHF 17,0 Millionen, der freie Cashflow CHF 10,3 Millionen. Der Automobilmarkt erzielte mit einem Umsatz von CHF 25,5 Millionen ein leichtes Plus gegenüber der Vorjahresperiode (+2,1 Prozent). Im bestehenden Tier-II-Geschäft mit Sensorkomponenten verzeichnete Sensirion infolge der zahlreichen Produktionsschliessungen bei OEMs im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang. Dank des erfolgreichen Ramp-ups des ersten Feinstaubsensormoduls konnte dieser Rückgang des Komponentenbereichs kompensiert werden. Im Medizintechnikmarkt betrug der Umsatz CHF 42,8 Millionen (+148,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Dieser Anstieg ist vor allem eine Folge der COVID-19-bedingt erhöhten Nachfrage nach Gasflusssensoren für Beatmungsgeräte, was sich umsatzseitig mit CHF 24,0 Millionen niederschlug (Vorjahresperiode CHF 2,6 Millionen). Mit einem signifikanten Marktanteil bei Flusssensoren für Beatmungsgeräte fühlt sich Sensirion speziell verpflichtet, auf diese kurzfristigen Bestellungen möglichst agil zu reagieren und damit ihren wichtigen Beitrag zur Milderung der negativen Folgen der Pandemie zu leisten. Eine Task Force kümmert sich seit März darum, die Fertigungskapazitäten innerhalb weniger Wochen um einen Faktor 8 bis 10 zu erhöhen. Momentan geht Sensirion von einer Normalisierung der Nachfrage ab Anfang 2021 aus. Der Umsatz im Industriemarkt lag mit CHF 36,8 Millionen 5,4 Prozent über demjenigen der ersten Jahreshälfte 2019. Das Neugeschäft mit CO2- und PM2.5-Sensoren für Anwendungen in Haushaltsgeräten war der Haupttreiber der Umsatzsteigerung. Die Umsätze im Gaszählermarkt, in welchem Covid-19-bedingte Fabrikschließungen von Sensirions Kunden zu verzeichnen waren, waren rückläufig. Die allgemeine Nachfrage im Industriemarkt erwies sich hingegen bisher als relativ robust gegenüber COVID-19-Einflüssen. Sensirion geht aber davon aus, dass ein Teil der Nachfrage im ersten Halbjahr dem Lageraufbau in unsicheren Zeiten diente. Im Consumermarkt erzielte Sensirion CHF 8,8 Millionen (+27,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode). Das Wachstum ist auf neu anlaufende Projekte mit Feuchtigkeitssensoren und auf ein robust laufendes Geschäft mit dem angestammten Portfolio zurückzuführen. Vor allem in Asien haben größere Kunden neue Produkte auf Basis des Feuchtesensors lanciert. Um die wachsende Nachfrage nach Sensirions Sensoren bedienen zu können, baut Sensirion die Produktionskapazitäten mit einem neuen Standort im ostungarischen Debrecen aus. Mitte Juni hatte Sensirion die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr 2020 angesichts der positiven Markttrends und des COVID-19-bedingten Sondereffektes aus dem Geschäft mit Beatmungsgeräten erhöht. Sensirion bestätigt diesen Ausblick und erwartet neu für das Gesamtjahr 2020 einen konsolidierten Umsatz von CHF 210 bis 230 Millionen (vormals CHF 200 bis 240 Millionen). Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte bleibe trotz allem weiterhin volatil und schwierig abzuschätzen angesichts des unklaren weiteren Verlaufs der weltweiten Corona-Pandemie und deren Einfluss auf die Wirtschaft. Für die Bruttomarge wie auch für die bereinigte EBITDA-Marge erwartet Sensirion, stabile Wechselkurse und einen moderaten weiteren Pandemieverlauf vorausgesetzt, für das gesamte laufende Jahr in etwa dieselbe Profitabilität wie im ersten Halbjahr 2020.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-1