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© Leoni Design Analysen | 13 August 2020

Umsatz und Ergebnis von Leoni deutlich durch Covid-19-Pandemie belastet

Der Leoni-Geschäftsverlauf ist durch die Covid-19-Pandemie erheblich beeinträchtigt worden. Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr lag um 28 Prozent und im zweiten Quartal 2020 um 46 Prozent unter dem des Vorjahres. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

„Die Covid-19-Pandemie hat die weltweite Automobilindustrie und damit auch deren Zulieferer hart getroffen. Trotz der Sofortmaßnahmen, die wir ergriffen haben, und der wichtigen Fortschritte bei der Umsetzung von VALUE 21 wurde unser operatives Geschäft im 2. Quartal erheblich beeinträchtigt. Wir gehen davon aus, dass wir den Tiefpunkt der Belastungen in der aktuellen Phase der Pandemie im April erreicht haben und beobachten seitdem eine schrittweise Erholung der Produktion unserer Kunden. Dennoch bleibt der weitere Jahresverlauf extrem herausfordernd“, sagt Aldo Kamper, Vorstandsvorsitzender der LEONI AG. Der Umsatzrückgang belastet auch die Ertragslage. Das EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten geht im Halbjahr auf -112 Millionen Euro (Vorjahr: -35 Millionen Euro) und im zweiten Quartal auf -96 Millionen Euro (Vorjahr: -14 Millionen Euro) zurück. Der Free Cashflow nach sechs Monaten liegt bei -244 Millionen Euro. Nach dem Shutdown sei nun eine allmähliche Erholung und der erwartungsgemäße Wiederanlauf der Produktion erkennbar. Ende Juni liefen rund zwei Drittel der Werke mit weitgehend normalisierter Produktion. Das Geschäft in China sei bereits wieder annähernd auf Vorkrisen-Niveau. Die Markterholung entspreche aktuell den Annahmen des Sanierungskonzepts. Allerdings bleibe die weitere Entwicklung ungewiss und abhängig von dem Wiederanlauf der Produktion bei den Kunden nach der Sommerpause. Eine präzisere Prognose als im Prognosebericht unter Berücksichtigung von Covid-19 für das Geschäftsjahr 2020 sei derzeit nicht möglich, heißt es. Bis Ende Juni sei ein Großteil der VALUE 21 Initiativen bereits umgesetzt worden – sie sollen ab 2022 zu jährlichen Bruttokosteneinsparungen von rund 450 Millionen Euro beziehungsweise 90 Prozent des Gesamtpotenzials führen.
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2020.12.02 12:20 V18.13.17-2