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© Hella Design Analysen | 12 August 2020

HELLA will am Standort Lippstadt rund 900 Stellen einsparen

In einem schwierigen Marktumfeld hat der Automobilzulieferer HELLA im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020) auf Basis vorläufiger Zahlen einen gegenüber dem Vorjahr reduzierten währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,8 Milliarden Euro) sowie ein bereinigtes operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 233 Millionen Euro (Vorjahr: 572 Millionen Euro) erwirtschaftet. Die momentane Lage erfordere auch eine Reduzierung der Arbeitsplätze in Lippstadt. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Die bereinigte EBIT-Marge liegt entsprechend bei 4,0 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Die vorläufigen Geschäftsergebnisse liegen damit im Bereich der zuletzt veröffentlichten Prognosebandbreite. Das berichtete EBIT beläuft sich auf minus 343 Millionen Euro. Ursächlich hierfür sind nichtzahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro. Diese waren im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres zu berücksichtigen und resultieren aus der Annahme, dass das weltweite Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig signifikant unter den vor der Corona-Krise getroffenen Planungsannahmen und Markterwartungen liegen und dies zu einer geringeren Auslastung des globalen HELLA Produktionsnetzwerks führen wird. „In einem ohnehin schon rückläufigen Marktumfeld ist unsere Geschäftsentwicklung im letzten Jahr durch die Covid-19-Pandemie zusätzlich belastet worden", sagt HELLA CEO Dr. Rolf Breidenbach. „Infolgedessen haben wir unsere bereits laufenden Kostenprogramme weiter forciert. So haben wir im März zusätzliche temporäre Maßnahmen wie Kurzarbeit und ein noch strikteres Kostenkontrollprogramm eingeleitet. Dadurch konnten wir den harten Markteinbruch durch Corona abfedern, jedoch die damit verbundenen Einbußen wie absehbar nur teilweise kompensieren."
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