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© Aixtron Design Analysen | 24 Juli 2020

AIXTRON bleibt auch in der Corona-Krise auf Kurs

Trotz der Corona-Krise ist AIXTRON SE im ersten Halbjahr 2020 auf Kurs geblieben. Das Unternehmen hat mit 138,4 Millionen Euro Auftragsvolumen rund 41 Prozent mehr Aufträge akquiriert als im entsprechenden Vorjahrszeitraum mit 98,3 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal konnte AIXTRON mit einem soliden Auftragsvolumen von 69,6 Millionen Euro auch im Vergleich zum Jahresauftaktquartal (68,8 Millionen Euro) überzeugen. Die wichtigsten Treiber der wachsenden Kundennachfrage nach den Depositionsanlagen seien die wachsenden Märkte für Galliumnitrid- und Siliziumkarbid-Leistungselektronik, Laser zur ultraschnellen optischen Datenübertragung sowie Spezial-LEDs für Display- und Desinfektionsanwendungen. Trotz der COVID-19-Pandemie habe der Betrieb bei AIXTRON aufgrund der frühzeitig ergriffenen Maßnahmen und einer stabilen Lieferkette unvermindert aufrechterhalten werden können, heißt es in einer Pressemitteilung. In das zweite Halbjahr 2020 geht das Unternehmen mit einem im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sehr stark um 42 Prozent auf 156,6 Millionen Euro ausgeweiteten Auftragsbestand. Ende des ersten Quartals lag der Bestand an Aufträgen bei 146,3 Millionen Euro. Aufgrund der Auftragsentwicklung im Vorjahr lagen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten 2020 mit 97,0 Millionen Euro erwartungsgemäß unter denen der entsprechenden Vergleichsperiode (132,0 Millionen Euro). Im Quartalsvergleich entwickelten sich die Umsatzerlöse im zweiten Quartal 2020 wieder deutlich dynamischer und überstiegen mit 56,0 Millionen Euro das Jahresauftaktquartal mit 41,0 Millionen Euro um 37 Prozent. AIXTRON zeigte auch im Zeitraum von Januar bis Juni 2020 eine hohe Profitabilität und Rentabilität. Trotz der regionalen Corona-bedingten Lockdowns zunächst in China und später in Europa und den USA, die zu einigen verzögerten Inbetriebnahmen vor Ort führten, erwirtschaftete AIXTRON im ersten Halbjahr 2020 eine Bruttomarge von 39 Prozent (Vorjahr 40 Prozent). Die Margendelle im ersten Quartal (36 Prozent) konnte in den nachfolgenden drei Monaten mit einer Bruttomarge von 41 Prozent wieder ausgeglichen werden. Die von April bis Juni deutlich gestiegenen Umsatzerlöse und Margen führten zu einem im Quartalsvergleich wieder erheblich verbesserten Betriebsergebnis in Höhe von 3,3 Millionen Euro; im Jahresauftaktquartal hatte AIXTRON wegen der niedrigeren Umsatzerlöse noch ein EBIT von -1,1 Millionen Euro ausgewiesen. Insgesamt wurde in den ersten sechs Monaten ein Betriebsergebnis von 2,2 Millionen Euro nach 19,1 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahrszeitraum erwirtschaftet. Durch die geringeren Umsätze und Margen erreichte der Nettogewinn im ersten Halbjahr mit 2,5 Millionen Euro zwar nicht das Vorjahresniveau (H1/2019: 15,8 Millionen Euro), aber im zweiten Quartal konnte sich das Nettoergebnis mit 3,3 Millionen Euro im Vergleich zum Jahresbeginn (Q1/2020: -0,8 Millionen Euro) klar verbessern.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2