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© Paragon Design Analysen | 21 Juli 2020

Automotive-Sparte von paragon richtet sich konsequent auf Nach-Corona-Zeit aus

paragon hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 sowie für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Demnach hat sich im vergangenen Jahr das Automobilgeschäft mit einem Umsatzwachstum von rund 16 Prozent deutlich besser als der schon damals rückläufige Gesamtmarkt entwickelt.

Die Finalisierung der Abschlusserstellung erfolgt nach Vorlage des Konzernabschlusses der Finanzbeteiligung Voltabox. Die Vorlage des paragon-Geschäftsberichts wird für den 7. August 2020 erwartet. Die paragon-Geschäftsführung gehe nur von einem kurzfristigen herben Einschnitt durch die Corona-Pandemie aus, teilt das Unternehmen mit. Bereits für 2021 erwartet der Konzern eine Rückkehr auf den ursprünglichen Wachstumspfad. Der Konzernumsatz ist im Geschäftsjahr 2019 um 2,6 Prozent auf 192,2 Millionen Euro gestiegen. Das Automotive-Geschäft des Direktlieferanten der Autohersteller schnitt mit knapp 140 Millionen Euro um 16 Prozent besser als im Vorjahr und um 7 Prozent über Plan ab. Dazu hätten vor allem der Fachbereich Akustik mit einem Wachstum um 37 Prozent sowie der junge Geschäftsbereich Karosserie-Kinematik mit einem Wachstum von 32 Prozent beigetragen. Das EBITDA von paragon Automotive erreichte 9,2 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 6,6 Prozent. Das Gesamtergebnis ist jedoch wie frühzeitig im Verlauf des Geschäftsjahres 2019 kommuniziert durch Sonderkosten erwartungsgemäß in Höhe von rund 9 Millionen Euro belastet. Es sei sichergestellt, dass diese Mehraufwendungen einmaligen Charakter haben. Dafür verantwortlich seien technisch komplexe und zeitkritische Serienanläufe für Spoiler (ca. 6 Millionen Euro), abschließende Maßnahmen zur Integration von Unternehmenskäufen und zur Standortkonsolidierung (ca. 2,5 Millionen Euro) sowie die Einführung eines ERP-Systems bei Tochterunternehmen (ca. 0,5 Millionen Euro). Die Geschäftsführung erwartet in Folge der konsequent durchgeführten Maßnahmen bezüglich der betroffenen Spoiler-Projekte über deren Laufzeit zusätzliche Ertragseffekte von rund 14 Millionen Euro, was die Kostenbelastung des Jahres 2019 überkompensieren würde. Die Konsolidierung von drei Standorten in das neue Gebäude in Limbach (Saarland) bewirke von 2020 an jährliche Kosteneinsparungen von 1,5 Millionen Euro. Nicht überraschend belasteten auf Ebene des Gesamtkonzerns die im wesentlichen Corona-bedingten Wertberichtigungen bei der Finanzbeteiligung Voltabox in Höhe von rund 100 Millionen Euro das Ergebnis erheblich. „Wir sind mit der Weiterentwicklung unseres Automobilgeschäfts im Jahr 2019 sehr zufrieden. Wir haben uns dank unserer starken Marktstellung in einer Reihe von Produktsegmenten der rückläufigen Branchenentwicklung entziehen können", sagt Klaus Dieter Frers, CEO von paragon. „Die Corona-Pandemie ist zwar ein herber Rückschlag für unsere Branche. Unsere Entwicklung im vergangenen Jahr zeigt jedoch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach dem starken Jahr 2019 wird uns die Corona-Pandemie nur kurzzeitig ausbremsen. Die vorliegenden Kundenabrufe für das dritte und das vierte Quartal zeigen, dass die Folgen für paragon weitaus weniger dramatisch als zunächst angenommen sind. Die Corona-Pandemie hat vielmehr unterstrichen, dass paragon mit seinen Produkten ein extrem wichtiger Partner für seine Kunden ist", so Frers abschließend. .
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2