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© flynt dreamstime.com Komponenten | 15 Juli 2020

X-FAB nimmt Produktion nach Cyber-Angriff wieder auf

Nach dem Cyber-Angriff am 5. Juli hat X-FAB die Produktion an einem seiner Standorte wieder aufgenommen. Der Vorfall hatte zur Stilllegung der IT-Systeme und Produktionslinien geführt.

X-Fab teilt weiter mit, dass alle weiteren Standorte in Kürze folgen werden. Das Unternehmen rechnet nicht damit, dass der Angriff größere Auswirkungen auf sein Geschäft haben wird. Die meisten Aufträge würden voraussichtlich innerhalb des dritten Quartals ausgeführt, nur einige Lieferungen müssten möglicherweise nach enger Abstimmung mit den jeweiligen Kunden in das vierte Quartal verschoben werden. Als Reaktion auf den Produktionsstopp nach dem Cyberangriff hatte X-FAB die zweiwöchigen Fabrikstillstände vorgezogen, die ursprünglich im Rahmen der Kosteneinsparungsinitiative COVID-19 für später im dritten Quartal geplant waren. Nach einer eingehenden Prüfung hat X-Fab erklärt, dass man nicht mit Schäden an den laufenden Arbeiten rechne, die durch den plötzlichen Stopp der Produktionslinien hätten verursacht werden können. Die Ermittlungen haben außerdem ergeben, dass es sich um einen so genannten "Maze Ransomware Angriff" gehandelt habe. Mit dieser Art von Angriff wird Lösegeld für die Entschlüsselung von Daten verlangt wird. Die finanziellen Auswirkungen des Cyberangriffs sollen nicht bedeutend sein. Allerdings wird es zusätzliche Investitionen zur Verbesserung der IT-Sicherheit geben. Gemeinsam mit externen Cyber-Sicherheitsexperten erarbeitete die X-FAB eine Strategie zur schrittweisen und sicheren Wiederinbetriebnahme aller Systeme, während gleichzeitig die IT-Infrastruktur des Unternehmens für die Zukunft robuster und sicherer gemacht werden soll. Die Priorität liege nun auf der Wiederaufnahme der Produktion an allen Standorten - alle anderen IT-bezogenen Systeme würden folgen, heißt es.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2