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© wrangler dreamstime.com Markt | 14 Juli 2020

Deutsche Elektroindustrie spricht von Erholung des Geschäftsklimas

Die Corona-Krise hat die deutsche Elektroindustrie in den vergangenen Monaten hart getroffen. Auch der Mai brachte trotz erster Lockerungen der Schutzmaßnahmen heftige Verluste für die Branche. „Die Stimmungsindikatoren für Juni lassen hoffen, dass wir die Talsohle nun aber durchschritten haben könnten“, sagt Dr. Gunther Kegel, designierter ZVEI-Präsident.

Man registriere etwa Zeichen der Erholung sowohl bei den Produktionsplänen als auch im Geschäftsklima allgemein. Das lasse vorsichtig optimistisch auf die zweite Jahreshälfte blicken. So hätten die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie zuletzt ihre Produktionspläne aufwärts revidiert. Hier stieg der Saldo aus Firmen, die in den nächsten drei Monaten mehr beziehungsweise weniger herstellen wollen, im Juni von minus 38 auf nunmehr minus zehn Zähler. Auch die allgemeinen Geschäftserwartungen in der Branche verbesserten sich weiter. „Wir befinden uns immer noch deutlich unter den Vorjahreswerten. Aber auch kleine Schritte bringen uns voran“, sagt Kegel weiter. Während für Deutschland und die Eurozone eine Erholung absehbar ist, stehe der Tiefpunkt in den USA noch aus. Die Nachfrage aus China hingegen habe sich bereits spürbar verbessert. So haben die Exporte hierhin schon im April um knapp 18 Prozent gegenüber Vorjahr zulegen können.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2