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© Siemens Markt | 26 Juni 2020

Großes SpinOff soll Rendite des Kerngeschäfts bei Siemens deutlich steigern

In diesem Sommer wird sich die größte Abspaltung in der Konzerngeschichte von Siemens vollziehen. Die Sparte Siemens Energy (SE) soll aus dem Unternehmen ausgegliedert werden und darf fortan ein eigenständiges Börsenleben fristen.

Mit fast 30 Milliarden Euro Umsatz und 91.000 Mitarbeitern bilde dieser Sektor bislang rund ein gutes Drittel des Gesamtkonzerns ab, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit sei das SpinOff gewichtiger als die meisten börsengelisteten Unternehmen in Deutschland. Die dargelegten Kennziffern bescheinigen SE eine Eigenkapitalquote von rund 38 Prozent, beim Start gut zwei Milliarden Euro Nettocash sowie, Stand Ende März, 81 Milliarden Euro an Order in den Büchern. Die weltweit installierte Energieleistung soll sich bis 2040 verdoppeln. Der Großteil des Geschäfts ist fossil. Der Bereich Gas & Power, der Gasturbinen, Kraftwerke und Förderausrüstung bereitstellt, wird seit Jahren restrukturiert. Immerhin fielen 30 Prozent des SE-Geschäfts schon auf den Bereich Windkraftanlagen, heißt es abschließend.
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