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Markt | 19 Mai 2020

Lieferanten unterstützen QIAGEN für Produktion von COVID-19-Testmaterial

Mehrere Lieferanten haben Lösungen gefunden, um Diagnostikunternehmen wie QIAGEN beim Hochfahren der Produktion zu helfen, damit sie dringend benötigtes COVID-19-Testmaterial bereitstellen können. Die Hersteller medizinischer Technologien sind in hohem Maße von Lieferanten abhängig, um die Produktionskapazität zu erhöhen und den Bedarf von Laboren und Krankenhäusern an Coronavirus-Tests zu decken.

Bevor es jedoch zu einer wirklichen Produktionssteigerung kommen könne, müssten die erforderlichen Prozesse eingerichtet und Komponenten verfügbar sein, heißt es in einer Mitteilung. Mitarbeiter und Lieferanten müssten gleichermaßen geschult werden, Rohstoffe müssen beschafft werden und die Produktion muss rund um die Uhr laufen. Das seit 1949 in Familienbesitz befindliche Unternehmen Pöppelmann hat sich zu einem führenden Hersteller in der kunststoffverarbeitenden Industrie entwickelt und ist ein QIAGEN-Lieferant für Kunststoffkomponenten, die in Coronavirus-Testkits verwendet werden. Alexander Neiwert, einer der Teamleiter bei Pöppelmann, ist dafür verantwortlich, dass die Produktion von Kunststoffkomponenten in den Reinräumen des Unternehmens reibungslos läuft. „Wenn wir jetzt morgens unsere Teambesprechung haben, muss ich fast ein Megafon benutzen, weil die Leute Abstand halten müssen - und das Team ist ziemlich groß". Trotz der anstrengenden Arbeitszeiten sind die Mitarbeiter motiviert dabei und bleiben optimistisch. „Gemeinsam mit QIAGEN werden wir die Pandemie eindämmen, und das motiviert mich wirklich", sagt Sebastian Hannöver, Projektleiter und Kundenbetreuer bei Pöppelmann. Als einer der Hauptlieferanten von QIAGENs RNA-Extraktionskits, die in den COVID19-Testabläufen verwendet werden, muss das Unternehmen Nolato Treff AG die Produktion hochfahren, damit QIAGEN sein Ziel, genügend Kits für 20 Millionen Patientenproben pro Monat zu produzieren, erreichen konnte. Gerade als die Nachfrage nach Diagnostik-Kits aufgrund des Ausbruchs sprunghaft anstieg, musste Nolato einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen: Dem Unternehmen wurde keine "Priority 1"-Freigabe erteilt, was zu einem anfänglichen Mangel an Gesichtsmasken für die Mitarbeiter führte. Auch die Zollner Elektronik AG gehört zu den wichtigen Herstellern von Instrumenten für QIAGEN. Gemeinsam ist es gelungen, den Output von QIAcubes und QIAcube Connects drastisch zu erhöhen und gleichzeitig die aktuellen Herausforderungen zu meistern. „Zollner hat die Produktion von Instrumenten für QIAGEN mehr als verdoppelt. Und die Nachfrage steigt weiter", sagt Markus Kienberger.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1