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© Leoni Komponenten | 14 Mai 2020

Corona-Pandemie drückt den Umsatz bei Leoni

Die Covid-19-Pandemie hat Umsatz und Ergebnis im Auftaktquartal bei Leoni belastet. Das EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten habe sich im Vorjahresvergleich leicht verbessert und liege nun bei -17 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

Leonis Umsatz sank rund 10,6 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Der Autozulieferer hat damit ein verlustreiches Jahr hinter sich. Im Zuge der Corona-Pandemie erhält Leoni eine staatliche Kreditbürgschaft in Höhe von 330 Millionen Euro. Der Konzern hatte bereits mitgeteilt, dass er für das laufende Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem deutlich schlechteren Abschneiden rechnet. „Um den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegenzuwirken, hat Leoni frühzeitig und erfolgreich Maßnahmen zur Senkung der Kosten und zur Sicherung der Finanzkraft ergriffen. Zum Schutz der Beschäftigten haben wir konzernweit umfangreiche Vorkehrungen zur Prävention getroffen und haben uns gut auf den Wiederanlauf der Produktion vorbereitet“, so Aldo Kamper, Vorstandsvorsitzender der LEONI AG. Das Unternehmen verzeichnete eine außerplanmäßige Abwertung von Vermögenswerten in Höhe von 19 Millionen Euro aufgrund geänderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen durch die Covid-19-Pandemie. Leoni sieht einen ausgeglichenen Free Cashflow trotz Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit VALUE 21 und eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal durch eine systematische Verbesserung des Working Capital-Managements, geringere Investitionsausgaben sowie einmalige Sale-and-Leaseback Transaktionen. Infolge der Covid-19-Pandemie hat Leoni umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestands des Geschäftsbetriebs sowie zum Schutz der Mitarbeiter umgesetzt. So erfolgte als zusätzliche Reaktion auf die Pandemie der Abschluss eines neuen Betriebsmittelkredites mit Kernbanken in Höhe von 330 Millionen Euro, zu 90 Prozent abgesichert durch eine Bund-Länder-Großbürgschaft.
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