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© Jenoptik Markt | 14 Mai 2020

JENOPTIK AG mit positivem Jahresausblick

Der Jenoptik-Konzern ist solide in das Jahr 2020 gestartet. Die Nachfrage habe sich im 1. Quartal trotz Corona-Krise in vielen Bereichen als positiv dargestellt. Das berichtet das Unternehmen in einer Mitteilung.

So verzeichnete der Photonics-Konzern einen Anstieg des Auftragseingangs (bereinigt um die Entkonsolidierung der Hillos GmbH) um 3,6 Prozent auf rund 211,7 Millionen Euro (Vorjahr bereinigt 204,4 Millionen Euro / 210,4 Millionen Euro)*. Deutlich mehr Aufträge als im Vorjahreszeitraum verbuchten dabei VINCORION sowie bereinigt auch die Division Light & Optics. Die Book-to-Bill-Rate des Konzerns stieg auf 1,29 (Vorjahr bereinigt 1,15 / 1,14). Der bereinigte Auftragsbestand legte um mehr als 12,4 Prozent auf 522,5 Millionen Euro zu (31.12.2019: bereinigt 464,7 Millionen Euro / 466,1 Millionen Euro). Die Corona-Pandemie hatte im 1. Quartal 2020 unterschiedliche Auswirkungen auf den Umsatzverlauf von Jenoptik. Die Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern sowie mit der Halbleiterausrüstungsindustrie waren nicht beziehungsweise kaum von der Pandemie betroffen und verzeichneten Zuwächse. Die Division Light & Production wurde durch die Entwicklung in der Automobilindustrie stark beeinflusst. Konzernweit erlöste Jenoptik einen Umsatz in Höhe von 164,4 Millionen Euro. Bereinigt um die Entkonsolidierung der Hillos GmbH (im Vorjahr Erlöse in Höhe von 5,7 Millionen Euro) entspricht das in dem erfahrungsgemäß saisonal schwächsten Jahresquartal einem Rückgang von 7,8 Prozent (Vorjahr bereinigt 178,3 Millionen Euro / 184,0 Millionen Euro). Das im Januar 2020 erworbene spanische Unternehmen INTEROB steuerte im Berichtszeitraum 1,8 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei. „Große Teile unseres Geschäfts haben sich im 1. Quartal solide entwickelt. Erfreulich ist, dass wir auch im für uns wichtigen Bereich der Halbleiterausrüstung weiterhin eine stabile Nachfrage verzeichnen“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTK AG. „Die Division Light & Safety sowie VINCORION konnten die Umsätze mit öffentlichen Auftraggebern im 1. Quartal sogar steigern. Zusammen mit der guten Auftragslage und einer gesunden Bilanz schafft das eine gute Basis, um die Krise gut zu überstehen und danach wieder gestärkt durchstarten zu können.“ Regional betrachtet verzeichneten alle Regionen mit Ausnahme von Mittlerer Osten/Afrika Umsatzrückgänge. Am stärksten war die Abnahme im asiatisch/pazifischen Raum, da hier die Auswirkungen der Pandemie insbesondere in China bereits in den ersten drei Monaten sehr deutlich zu spüren waren (16,4 Millionen nach 23,0 Millionen Euro im Vorjahr). Der Anteil des Auslandsumsatzes war mit 74,2 Prozent nahezu konstant (Vorjahr 73,8 Prozent). Das Bruttoergebnis blieb mit 53,9 Millionen Euro um 17,8 Prozent unter dem Vorjahr (Vorjahr 65,6 Millionen Euro). Die Bruttomarge lag auslastungsbedingt bei 32,8 Prozent (Vorjahr 35,7 Prozent). Der Umsatzrückgang führte zu einem adjustierten EBITDA von 17,3 Millionen Euro (Vorjahr 23,8 Millionen Euro). Die adjustierte EBITDA-Marge belief sich auf 10,5 Prozent. Das Konzern-EBITDA betrug 13,6 Millionen Euro, bei einer EBITDA-Marge von 8,3 Prozent. Das um die Sonderaufwendungen adjustierte EBIT lag in den ersten drei Monaten 2020 bei 6,2 Millionen Euro, das Konzern-EBIT bei 2,5 Millionen Euro. Die adjustierte EBIT-Marge des Konzerns belief sich auf 3,8 Prozent, nicht adjustiert 1,5 Prozent. Der operative Cashflow konnte zum 31. März 2020 deutlich auf 26,4 Millionen Euro gesteigert werden. „Aufgrund der ergriffenen Gegenmaßnahmen sowie in Anbetracht eines erwarteten stärkeren 2. Halbjahres gehen wir trotz der im 2. Quartal zu verzeichnenden Corona-bedingten Belastungen für das Gesamtjahr 2020 davon aus, die aktuelle durchschnittliche Markterwartung der Analysten – ein Umsatz von etwa 800 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von rund 14,3 Prozent – erfüllen zu können. Die initiierten Projekte zur Strukturanpassung, Effizienzsteigerung und dem Portfoliomanagement sollen darüber hinaus, spätestens ab dem nächsten Jahr, wieder zu einer Beschleunigung des Wachstums und einer Verbesserung der Profitabilität des Konzerns beitragen. Die damit verbundenen Sonderaufwendungen weisen wir in diesem Geschäftsjahr separat aus“, so Stefan Traeger abschließend.
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2020.08.05 00:04 V18.8.2-2