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© dmitry bomshtein dreamstime.com Markt | 11 Mai 2020

Voltabox nimmt umfassende bilanzielle Bereinigung vor

Die Voltabox AG hat mit Blick auf den erwarteten Wechsel des Ankeraktionärs und die durch die Corona-Pandemie stark eingetrübten Konjunkturaussichten eine umfassende bilanzielle Bereinigung vorgenommen. In der Summe beliefen sich die in 2019 vorgenommenen Wertanpassungen auf 100,6 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese würden sich insbesondere auf Vermögenswerte beziehen, die aufgrund der deutlich verschlechterten Geschäftsaussichten zukünftig voraussichtlich einen geringeren Umsatz- und Ergebnisbeitrag liefern würden als geplant. Weiterhin ergeben sich Ergebniseffekte unter anderem aus der außerplanmäßigen Abschreibung von Assets bezüglich der bislang defizitären US-Tochtergesellschaft Voltabox of Texas sowie der Rückabwicklung des Ende 2019 erfolgten Verkaufs von IP-Rechten. Der Umsatz des Voltabox-Konzerns belief sich im vergangenen Geschäftsjahr nach den nunmehr vorliegenden vorläufigen Zahlen auf 56,6 Millionen Euro. Das Nichterreichen der Prognose von 70 bis 80 Millionen Euro beruhe auf der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Rückabwicklung des Verkaufs von Nutzungsrechten für Produkte der Leistungselektronik und des Antriebsstrangs. Das um die einmaligen Sondereffekte bereinigte vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt demnach -5,7 Millionen Euro, entsprechend einer EBIT-Marge von -10,1 Prozent; die Prognose von -8 bis -9 Prozent wurde damit nicht erreicht. Eine belastbare Prognose für das laufende Geschäftsjahr sei aufgrund der Umstände durch die COVID-19-Pandemie weiterhin nicht möglich, heißt es weiter. Die Gesellschaft weist jedoch darauf hin, dass die Liquiditätssituation auskömmlich ist. Die Eigenkapitalquote der Voltabox AG betrage nach der Anpassung ihrer Vermögenswerte gemäß vorläufiger Zahlen 45 Prozent.
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2020.08.05 00:04 V18.8.2-1