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© Volvo Cars Markt | 30 April 2020

Volvo baut 1300 Arbeitsplätze ab

Der Autobauer Volvo Cars will in Schweden über tausend Stellen abbauen. Die Stellen von 1300 Angestellten würden gestrichen. Volvo Cars plant nach eigenen Angaben eine Beschleunigung der Umstrukturierung, um das Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren.

Zudem solle es eine weitere Überprüfung und Reduzierung der Beraterverträge geben. Volvo teilte mit, dass die genaue Art und Höhe des Stellenabbaus in den kommenden Monaten in Verhandlungen mit den Gewerkschaften festgelegt werden soll. Volvo Cars hat bereits früher sehr deutlich gemacht, dass das Unternehmen in Bereichen wie Online-Geschäft, Elektrifizierung, autonome Antriebe und neue Mobilitätsmodelle eine Führungsrolle übernehmen will. Während das Unternehmen in diesen Bereichen erheblich investiert hat und gewachsen ist, will es nun in Bereichen, die nicht zu den Schwerpunktbereichen gehören, reduzieren, um das weitere Wachstum längerfristig zu unterstützen. Das Unternehmen will auch agiler werden und Hierarchien abbauen. Obwohl die Bekanntmachungen Teil der laufenden Neuausrichtung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind, habe die Coronavirus-Pandemie die Relevanz der nun angekündigten Maßnahmen noch erhöht. „Die Coronavirus-Pandemie betrifft uns kurzfristig. Wir erwarten eine Rückkehr zu Volumen und Wachstum", sagt Hanna Fager, Leiterin von People Experience, in einer Pressemitteilung. Volvo Cars war der erste konventionelle Autohersteller, der sich verpflichtete, seine gesamte Produktpalette zu elektrifizieren und Autos, die nur noch mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, auslaufen zu lassen. Das Unternehmen richtete auch ein neues und immer noch schnell wachsendes Batterieentwicklungslabor in Torslanda ein - mit einer Investition von etwa 600 Millionen SEK (56 Millionen Euro). Es gebe weitere Investitionspläne in Höhe von mehreren Milliarden SEK in den schwedischen Betrieben, heißt es abschließend.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2