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© STOLL electronic Markt | 07 April 2020

KARL MAYER übernimmt im Juli STOLL Gruppe

Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie wird die KARL MAYER Gruppe die STOLL Gruppe erwerben. Der Vertrag wurde bereits Ende Februar unterzeichnet, ab 1. Juli 2020 soll die STOLL Gruppe Teil der KARL MAYER Gruppe sein.

Mit der Akquisition von STOLL erschließe sich KARL MAYER zusätzliches technologisches Wachstumspotenzial und ein innovatives Lösungsportfolio in der Flachstrickerei. STOLL ist internationaler Branchenführer mit ca. 1.000 Mitarbeitern und bietet innovative Tools und Dienstleistungen für das Stricken von morgen. KARL MAYER ist nach eigenen Angaben Marktführer für Lösungen in der Wirkerei, der Kettvorbereitung Weberei und im Bereich Technische Textilien mit weltweit mehr als 2.300 Mitarbeitern. „Die Übernahme ist ein wichtiger Schritt in unserer Wachstumsstrategie und wir sind stolz, STOLL in unserer Gruppe willkommen zu heißen. STOLL ist eine international anerkannte Marke in der Textilindustrie und verfügt über ein umfangreiches Technologie-Knowhow und ein erfahrenes Team im Bereich Strickerei“, so Arno Gärtner, CEO der KARL MAYER Gruppe. Mit der Vereinigung beider Unternehmen wird STOLL Teil der globalen KARL MAYER Gruppe, einem unabhängigen Familienunternehmen. STOLL profitiere bei dem Zusammenschluss von der breiten globalen Aufstellung der Vertriebs-, Service und Fertigungsstandorte von KARL MAYER und den gemeinsamen Entwicklungsmöglichkeiten, beispielsweise im Bereich digitaler Lösungen. „Hier kommen zwei sehr starke Marken im Textilmaschinenbau zusammen, deren Lösungsportfolios und regionale Aufstellung sich exzellent ergänzen. Wir können dadurch unsere Innovationsstrategie in den Bereichen Digitalisierung und Technologie ausweiten und beschleunigen sowie unsere globale Präsenz stärken“, sagt Andreas Schellhammer, CEO von STOLL. Mit den sich ergänzenden Produktportfolios und einer noch größeren regionalen Präsenz in allen relevanten Märkten entstehe eine neue starke Kompetenz im internationalen Textilmarkt. KARL MAYER bietet damit branchenführende Lösungen der beiden wichtigsten Maschenbildungsverfahren: Stricken und Wirken. Die Unternehmensgruppe sei zukünftig mit den Geschäftsfeldern Wirkerei, Technische Textilien, Kettvorbereitung, Flachstrickerei und digitale Lösungen noch breiter aufgestellt. Bei dem Vertrag handelt es sich um einen Asset Deal.
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