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© varta consumer Design Analysen | 31 März 2020

VARTA AG schließt 2019 mit starken Geschäftszahlen ab

Die VARTA AG hat den geprüften Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Der Konzern blickt dabei auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das Umsatz- und Ergebniswachstum wurde nochmals gesteigert, heißt es in einer Mitteilung.

Der Konzern-Umsatz ist im Geschäftsjahr 2019 dynamisch um 33,5 Prozent auf 362,7 Millionen Euro gewachsen. Durch die Skalierung des Geschäftsmodells sei das operative Konzern-Ergebnis dabei schneller gewachsen als der Umsatz. Das bereinigte EBITDA stieg um 94,1 Prozent auf 97,5 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich um 8,4 Prozentpunkte auf 26,9 Prozent deutlich verbessert. Das Konzernergebnis hat sich mit einem Anstieg um 96,3 Prozent von 25,7 auf 50,5 Millionen Euro nahezu verdoppelt. „Die starken Geschäftszahlen unterstreichen die Wachstumsdynamik des VARTA AG Konzerns. Wir sehen derzeit keine Beeinträchtigungen unseres Geschäfts infolge des Coronavirus und haben alle denkbaren Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen zu schützen. Durch die hohe Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Batterien werden wir die Produktionskapazitäten weiter massiv ausbauen und das dynamische Wachstum fortsetzen“, so Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG. Steffen Munz, Finanzvorstand (CFO) der VARTA AG, ergänzt: „Wir haben das hohe Wachstumstempo im letzten Geschäftsjahr weiter gesteigert und die Profitabilität erneut verbessert. Unsere gesunde Bilanz mit hoher Eigenkapital-Quote und geringer Verschuldung, kombiniert mit einem weiterhin erwarteten soliden operativen Cash Flow aus der Gruppe, ermöglichen die Finanzierung von weiteren Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten“. Der Umsatz im Segment Microbatteries ist um 37,7 Prozent auf 301,5 Millionen Euro dynamisch gewachsen. Das mit Abstand stärkste Umsatzwachstum wird weiter bei den wiederaufladbaren Lithium-Ionen Zellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer (Hearables), erzielt. Das bereinigte EBITDA ist um 99,7 Prozent auf 94,4 Millionen Euro gestiegen. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich um 9,7 Prozentpunkte auf 31,3 Prozent im Verhältnis zum Umsatz sehr deutlich verbessert. Auch im Segment Power & Energy ist der Umsatz um 17,4 Prozent auf 60,8 Millionen Euro dynamisch gewachsen. Das Segment profitiert insbesondere von einem neuen Kundenauftrag im Bereich der Batteriepacks mit einem deutschen Premiumhersteller für Elektrogeräte. Das bereinigte EBITDA hat sich von 2,9 Millionen Euro in 2018 auf 3,1 Millionen Euro in 2019 verbessert. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit 5,1 Prozent leicht unter Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme des VARTA AG Konzerns hat sich um 267,1 Millionen Euro auf 668,8 Millionen Euro zum 31.12.2019 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert vor allem aus dem Anstieg der Sachanlagen um 135,1 Millionen Euro aufgrund der massiven Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Andererseits seien auch die Zahlungsmittel um 95,0 Millionen Euro gestiegen, heißt es in einer Mitteilung. Das Eigenkapital ist um 155,4 Millionen Euro auf 414,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2019 weiter gestiegen. Der VARTA AG Konzern blickt weiter zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2020. Das Unternehmen erwartet, das organische Wachstum im laufenden Geschäftsjahr nochmals beschleunigen zu können. Die erstmalige Konsolidierung des akquirierten VARTA Consumer Geschäftes werde zusätzlich zu einem sehr deutlichen Anstieg des Konzernumsatzes und bereinigten EBITDA führen. Für 2020 wird ein Konzernumsatz zwischen 780 und 800 Millionen Euro erwartet. Das entspricht einem Umsatzwachstum zwischen 115 und 120 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts des sich weltweit ausbreitenden Coronavirus seien negative Einflüsse auf den VARTA AG Konzern aber nicht auszuschließen. Dies könnte sowohl die Produktionsmöglichkeiten und Produktionserweiterungen an den Standorten, die Transportmöglichkeiten zu den Kunden als auch Beeinträchtigungen der Lieferanten betreffen. Nicht auszuschließen sei ebenso, dass Kunden durch eigene Produktionsunterbrechungen zeitweise keine Varta-Produkte abnehmen können.
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2020.08.05 00:04 V18.8.2-1