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© jenoptik Design Analysen | 25 März 2020

Jenoptik sieht Ausblick 2020 unter Vorbehalt

Jenoptik hat im Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von 855,2 Millionen Euro ein Wachstum von 2,5 Prozent erzielt und übertraf trotz erschwerter konjunktureller Rahmenbedingungen das hohe Niveau des Vorjahres (834,6 Millionen Euro). Im Jahresverlauf verbesserte sich die Dynamik und das umsatzstärkste Quartal war erwartungsgemäß mit 259,5 Millionen Euro das 4. Quartal (Vorjahr 241,2 Millionen Euro).

Das Wachstum sei aus den beiden Divisionen Light & Optics sowie Light & Production gekommen. Die solide Geschäftsentwicklung wurde insbesondere von einer hohen Nachfrage aus der Halbleiterausrüstungsindustrie sowie dem guten Geschäftsverlauf im Bereich Automation & Integration getragen. Dabei hätten die 2018 akquirierten Unternehmen – Prodomax und die OTTO-Gruppe – im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzbeitrag von 66,4 Millionen Euro geleistet (Vorjahr 37,0 Millionen Euro). Regional betrachtet kamen die Wachstumsimpulse aus dem Ausland, vor allem aus Nordamerika. Umsatzstärkste Zielregion blieb mit 246,0 Millionen Europa dicht gefolgt von Amerika mit 239,7 Euro. Somit erzielte Jenoptik im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 73 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Trotz erhöhter Funktionskosten und gestiegener Ausgaben für künftiges Wachstum verbesserte sich das EBITDA 2019 um 5,0 Prozent auf 134,0 Millionen Euro. Dies resultierte hauptsächlich aus den Beiträgen der erworbenen Unternehmen sowie positiven Effekten aus der Einführung von IFRS 16. Die EBITDA-Marge legte dementsprechend auf 15,7 Prozent zu. Mit insgesamt 88,9 Millionen Euro lag das EBIT 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 94,9 Millionen Euro. Die EBIT-Marge des Konzerns sank somit auf 10,4 Prozent. Im EBIT enthalten ist unter anderem das operative Ergebnis der erworbenen Unternehmen in Höhe von 5,8 Millionen Euro, inklusive der Effekte aus der Kaufpreisallokation von minus 5,3 Millionen Euro. „Erwartungsgemäß hat sich die Nachfrage im zweiten Halbjahr 2019 in wichtigen Teilen unseres Geschäfts verbessert, sodass wir unsere gesteckten Ziele erfüllen und die Profitabilität steigern konnten. Das verdanken wir vor allem dem Engagement unserer Mitarbeiter. Es zeigt uns aber auch, dass wir mit unserem Leistungsangebot in den für uns relevanten Märkten gut aufgestellt sind, sodass wir die Erfolgsgeschichte des Unternehmens auch künftig fortsetzen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Dr. Stefan Traeger. Aktuell lasse sich noch nicht belastbar einschätzen, in welchem Umfang die Ausbreitung des Corona-Virus das Geschäft von Jenoptik im laufenden Jahr beeinträchtigen wird. Die Prognose, die der Vorstand mit Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Berichtserstellung im Geschäftsbericht am 10. März 2020 beziehungsweise zur Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen Anfang Februar abgegeben hat, stehe daher unter Vorbehalt. Der Vorstand erwarte zumindest für das erste Halbjahr angesichts der aktuellen Situation deutliche Auswirkungen.
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2020.11.23 12:22 V18.13.2-2