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© Huawei Markt | 05 März 2020

Huawei hält an Plänen für Fabrikbau in Frankreich fest

Huawei will unabhängig von französischen Regierungsentscheidungen über die Nutzung seiner Ausrüstung in einem neuen 5G-Netz eine Fabrik in Frankreich bauen. Das hat jetzt ein leitender Mitarbeiter von Huawei gesagt.

Der weltgrößte Hersteller von Telekommunikationsausrüstung hatte bereits vergangene Woche die Planung einer Fabrik in Frankreich angekündigt. Die in Shenzhen ansässige Gruppe, die bestreitet, dass ihre Ausrüstung ein Sicherheitsrisiko darstellt, steht im Zentrum eines Kritiksturms. „Das Werk wird in Frankreich gebaut, unabhängig von der Entscheidung der französischen Regierung, da es Teil unserer Strategie ist", sagte Minggang Zhang von Huawei gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern will dafür rund 200 Millionen Euro in der ersten Phase der Errichtung der Mobilfunk-Basisstation investieren. Der Standort der neuen Fabrik soll noch nicht feststehen. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sagte, dass der Bau einer Huawei-Fabrik keinen Einfluss auf die Haltung der Regierung gegenüber den drei wichtigsten Herstellern von 5G-Ausrüstung haben wird. Auf die Frage, ob Huaweis Projekt, das Werk zu bauen und damit 500 Arbeitsplätze zu schaffen, auf eine Art Erpressung hinauslaufen könnte, um von der französischen Regierung grünes Licht für die bevorstehende 5G-Ausschreibung zu bekommen, sagte Le Maire: „Niemand, und schon gar nicht ich, würde einer wie auch immer gearteten Erpressung nachgeben". Die Position, die zu 5G eingenommen wurde, sei sehr klar. „Wir werden kein Unternehmen diskriminieren, weder Chinesen noch Amerikaner. Wir kümmern uns lediglich um unsere Sicherheit und unsere strategischen Interessen", so Le Maire.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2